Wir haben super Glück gehabt mit dem Wetter gestern, heute ist es super wolkig und es regnet. Heute verlassen wir aber die bergige Region wieder, es geht also zurück in die Hitze. Unsere Fahrt dorthin ist ziemlich witzig: zu der sowieso recht schrägen Musikmischung hier kommt plötzlich noch deutscher Schlager. Außerdem wohnt die ganze Familie des Fahrers entlang der Strecke und er nimmt noch Päckchen oder Teddybären mit, die er irgendwo wieder abgibt, weshalb wir gefühlt alle 5 Minuten anhalten und bei einer Beerdigung eine kurze Pinkelpause machen, während 3 Meter weiter das Grab ausgehoben wird. Am Ende bekommen wir sogar von einer Mitfahrenden noch Cracker und Oreos angeboten, fühlt sich ein bisschen an wie ein Familienausflug 😂. Um halb 2 kommen wir schließlich am Passport House in Ende an, wo wir wieder zwei Nächte bleiben werden. Das Haus ist super cool, es gibt einen kleinen Pool und sonst ist alles sehr minimalistisch und skandinavisch eingerichtet. Unser Zimmer ist riesig und auch super schön mit einem Fenster über dem Bett. Leider regnet es immer noch und ist sehr bewölkt, sodass es nicht wirklich ein Pooltag wird. Wir machen es uns daher erstmal drinnen gemütlich und essen Pancakes in der Unterkunft.


Ich muss noch ein kurzes Video aufnehmen, das dauert doch länger als gedacht und es ist fast dunkel, als wir uns schließlich auf den Weg in die Stadt machen. Wir schlendern eine ganze Weile umher, finden aber irgendwie kein Restaurant. Immerhin gibt es neuen Hustensaft und Snacks im Supermarkt, Sonnencreme leider aber auch nicht. Nach einer halben Stunde drehen wir daher um und essen dann in der Unterkunft gebratene Nudeln.


Am nächsten Morgen gibt es um halb 10 Frühstück, wir kümmern uns um einen Roller und fahren gegen 12 zum Blue Stone Beach. Nach einer guten halben Stunde sind wir da und trinken erstmal einen Saft und eine Kokosnuss mit Blick aufs Meer. Nach einer Weile bekommen wir Hunger und bestellen uns gebackene Bananen mit Schokolade. Eigentlich dachten wir, dazu gäbe es Pancakes, das war aber wohl ein Irrtum 😀. Trotzdem sehr lecker, vor allem ich freue mich über die Bananen. Danach schauen wir uns den Strand mal genauer an. Die Steine haben wirklich eine verrückte Farbe, haben wir auch noch nicht gesehen.




Leider ist es zu wellig zum Baden, weshalb wir dann doch wieder zurück ins Passport House fahren und kurz in den Pool springen. Also eigentlich springt nur Marcus, mir ist das Wasser zu kalt und ich begnüge mich damit, auf dem Beckenrand zu sitzen und die Beine ins Wasser zu halten. Nach einer Dusche geht es dann mit dem Roller wieder in die Stadt, wir brauchen neue Sonnencreme und danach geht es Pizza essen! Nachdem wir uns eine große drei-Käse Pizza geteilt haben, geht es noch um die Ecke, ein Eis essen. Ich bekomme erneut unwissentlich Durian-Eis, wie man das freiwillig essen kann, bleibt mir ein Rätsel. Die restlichen Kugeln Eis waren aber genießbar😊. Nach dem gelungenen Tagesabschluss fahren wir dann wieder zurück in unsere Unterkunft, wo wir mal wieder packen und früh ins Bett gehen.




Am nächsten Morgen gibt es Frühstück um kurz nach 9 und eine Stunde später sitzen wir wieder im Auto nach Moni. Die Fahrt ist super schön, total bergig mit tollen Ausblicken auf beiden Seiten. Neben vielen Felswänden und dichtem Wald sehen wir sogar malerische Wasserfälle und Reisterrassen.

Um kurz vor 12 kommen wir in Moni an und suchen einen Roller. Das ist etwas komplizierter als gedacht, die sind wahnsinnig teuer und bis nach einer halben Ewigkeit gibt es wohl Probleme und doch keinen Roller. Dafür können wir unser Gepäck im Mopi’s Restaurant lassen und finden ein paar Minuten später einen nagelneuen Roller zu einem besseren Preis. Dann geht es los, immer den Berg hinauf, in Richtung der Kelimutu Lakes. Unterwegs zieht es leider ganz schön zu, hoffentlich war unser Ausflug keine blöde Idee. Nach gut 20 Minuten sind wir am Parkplatz und stellen im dicken Nebel den Roller ab. Dann laufen wir ein paar Stufen nach oben. Wir haben total Glück, auf einmal ist der Nebel verschwunden und die Sonne kommt raus! Es zieht zwar immer mal wieder eine Wolke vorbei, aber das ist viel besser als wir befürchtet hatten! Nach einer Viertelstunde laufen kommen wir am ersten Aussichtspunkt auf die Seen an und die sehen wirklich völlig verrückt aus! Beide befinden sich in Vulkan Kratern und sind türkis, wobei einer dunkler ist. Die Farben ändern sich mehrmals im Jahr, je nachdem wie sich das Klima und der Mineraliengehalt im Boden verändert. Erinnert uns total an Neuseeland. Wir schauen uns alles in Ruhe an, machen Selfies mit ein paar Einheimischen (außer uns sind tatsächlich nur indonesische Familien da) und sind super froh, dass wir so ein riesen Glück mit dem Wetter hatten!






Dann geht es zurück zum Roller und durch den Nebel nach Moni, wo wir im Mopi’s etwas essen. Erstmal gibt es Saft und Ingwerkaffee (jap, richtig gelesen, schmeckt wie Kaffee mit Ingwer und überzeugt uns sofort), bevor wir mexikanische Wraps verdrücken. Die sind super lecker, perfekt gewürzt und eine riesen Portion! Weil wir noch ein Stück Fahrt vor uns haben, bezahlen wir dann schnell und warten am Straßenrand auf ein Auto oder einen Bus nach Maumere. Eine Viertelstunde später sitzen wir im Auto und es geht los. Diesmal ist es unfassbar kurvig, sodass uns beiden sogar etwas schlecht wird. Auch die vorherigen Fahrten waren sehr kurvig, aber heute ist das nochmal eine andere Nummer. Nach einer knappen Stunde haben wir zum Glück die Berge hinter uns gelassen und damit wird die Fahrt auch deutlich entspannter. Um halb 8 kommen wir schließlich bei unserer Unterkunft, dem Budi Sun Resort bei Maumere, an. Dort werden wir super nett begrüßt und empfangen und bekommen sogar ein Zimmerupgrade! Da es schon so spät ist, bestellen wir uns auch direkt noch etwas zu essen und unterhalten uns während der Wartezeit mit der Eigentümerin (sogar auf deutsch, da ihr Mann Deutscher ist) und den netten Angestellten. Das Essen ist auch wieder super lecker, Marcus ist schon wieder Pizza und eine Kürbissuppe und ich entscheide mich für Gemüse mit Reis. Bis wir gegessen haben, ist es auch schon ganz schön spät, wieso es dann auch gleich unter die Dusche und ins Bett geht.



Am nächsten Morgen wird erstmal ausgeschlafen, bevor wir unser leckeres Frühstück genießen. Es gibt Saft, frisches Obst, Toast und Omelette. So kann man doch in den Tag starten ☺️! Außerdem ist das Wetter herrlich, weshalb wir uns dann auch gleich noch den Pool und den Strand anschauen. Wir überlegen, uns einen Roller zu mieten und die Gegend anzuschauen, haben aber irgendwie keine allzu große Lust, weshalb wir uns dann doch dazu entscheiden, im Resort zu bleiben und unsere Erkältung noch etwas auszukurieren. Es wird also ein entspannter Tag am Pool und am Meer mit viel rumliegen, muss ja auch mal sein. Am Nachmittag gibt es eine kleine Pause mit Kaffee, einem riesigen Obstteller und Eis, bevor es wieder zurück an den Pool geht.






Abendessen gibt es dann auch wieder im Resort, wo Marcus wieder eine Kürbissuppe verputzt und wir uns dazu Reis mit Tofu, Tempeh und Gemüse entscheiden. Anschließend geht es dann mit einer Folge Black Mirror auch schon wieder ins Bett.


Am nächsten Morgen ist schon wieder Reisetag. Das heißt vor dem Frühstück wieder packen, dann die leckere Stärkung genießen und den Rest einpacken, bevor wir um 10 abgeholt werden und 20 Minuten zum Flughafen fahren. Der ist mal wieder winzig und eigentlich nur eine einzige Halle 😀. Innerhalb von 5min haben wir unser Gepäck abgegeben, sind durch die Sicherheitskontrolle und sitzen am Gate. Der Flug geht am Ende 10 Minuten früher (!) als geplant und wir kommen sogar 25 Minuten vor der geplanten Ankunftszeit in Labuan Bajo an. Das haben wir auch noch nicht erlebt. Weil wir so früh sind warten wir ein paar Minuten auf unseren Fahrer, der uns wieder zum World Bnb bringt. Gegenüber geben wir erstmal unsere Wäsche in einer Laundry ab, beziehen danach unser Zimmer und machen uns per Grab-Bike auf den Weg in die Stadt. Leider heute mal wieder ins Krankenhaus. Ich habe seit ein paar Tagen Magenschmerzen, die leider nicht besser werden und bevor wir morgen für 4 Tage auf ein Boot steigen will ich das lieber abklären lassen. Das geht zum Glück auch wieder super schnell und ist nichts wildes, von daher bin ich auch wieder entspannt. Anschließend essen wir erstmal leckere Smoothiebowls, zahlen unseren Bootstrip, bekommen je einen Beutel und eine Trinkflasche und machen noch ein paar Besorgungen für unseren Trip. Dann geht es auf zwei Grab-Rollern wieder zurück ins World Bnb, wir holen unsere frische Wäsche ab und essen im Mamma Italia zu Abend. Für mich gibt es wieder Gnocchi mit Tomatensoße und für Marcus vegetarische Lasagne.
Am nächsten Morgen heißt es mal wieder Mitten in der Nacht aufstehen – um viertel nach 6! Heute startet unser viertägiger Bootstrip nach Lombok. Daher geht es um viertel vor 7 mit dem Taxi zum WANUA Office in die Stadt. Von dort laufen wir zum Hafen zu unserem Boot mit der Crew und den anderen 40 (😳) Passagieren. Wir richten uns erstmal ein und suchen uns zwei Matten zum schlafen. Wir haben uns für die günstige Variante entschieden und schlafen mit 25 anderen an Deck. Das wird ein Abenteuer 😀. Nach kurzer Zeit legen wir ab und steuern mit Rinca Island unser erstes Ziel an. Dort kann man Komodowarane aus nächster Nähe sehen, ein bisschen lebensmüde aber irgendwie auch cool. Uns begleiten aber auch mehrere Guides, die auf uns aufpassen und der Spaziergang verläuft ohne Zwischenfälle.





Danach gibt es Mittagessen und es geht zu unserem ersten Schnorchelspot, wo wir immerhin eine Moräne, einen Feuerfisch und Clownfische sehen. Danach geht es zurück auf die Insel Rinca in ein Dorf, wo die Bevölkerung zusammen mit den Komodowaranen lebt. Super cool, einen Eindruck des Lebens dort zu bekommen und am Ende wird uns sogar noch ein Tanz vorgeführt, den wir alle mittanzen müssen😀. Als letzter Programmpunkt steht heute der Sonnenuntergang mit den Flughunden an, den wir schon mit Scuba Junkie bewundern durften. Diesmal sind wir etwas weiter weg, also ist es etwas anders, aber auch total cool.







Danach gibt es Abendessen, was zum Glück auch wieder sehr lecker ist. Auch hier gibt es immer eine vegetarische Alternative mit Tofu und Tempeh, Reis und Gemüse, besser geht’s also kaum ☺️. Nach dem Abendessen schauen wir noch eine Weile Sterne, bevor es dann auch schon ins Bett geht. Nach dem langen Tag heute sind alle super müde und da am nächsten Morgen eine kleine Wanderung zum Sonnenaufgang ansteht und wir um halb 5 aufstehen müssen, liegen alle um halb 9 im Bett. Wie auf ner Seniorenfahrt hier 😀.


Nachdem wir am nächsten Morgen, in aller Herrgottsfrühe, einen schnellen Kaffee und ein paar Cracker verputzt haben, geht es an Land, genauer gesagt auf Padar Island. Dort wandern wir auf einen Hügel (ganz schön anstrengend), wo wir einen super Blick auf den Sonnenaufgang haben. Dieser ist nicht ganz so spektakulär, dafür ist das Panorama bei Tageslicht atemberaubend. Man sieht verschiedene Strände in schwarz, weiß und pink, super verrückt. Wir bleiben eine ganze Weile dort und genießen den Ausblick. Irgendwann geht es dann zurück zum Boot, wo wir uns nochmal kurz hinlegen und dann leckere Bananenpancakes mit Schokosoße frühstücken. Verpflegt werden wir hier auf jeden Fall hervorragend!





Nach dem Frühstück gibt es ein kleines Nickerchen, während wir zu unserem nächsten Stopp fahren, dem Pink Beach. Dort wird geschnorchelt und am Strand entspannt und der Sand ist wirklich rosa, super verrückt. Das kommt von roten Korallen, die es hier vielfach gibt und ist ein super seltenes und vor allem schön anzusehendes Phänomen. Dann fahren wir eine Weile weiter zu unserem nächsten Schnorchelspot an einer Insel. Nachdem wir die tolle Sicht und die bunten Fische gesehen haben, steht unsere längste Fahrtetappe an. Während der Captain unser Boot über das Meer steuert, genießen wir den Sonnenuntergang, verputzen leckere Nudeln zum Abendessen, schauen uns die Sterne an und schlafen. 14 Stunden später erreichen wir unser Ziel, die Insel Satonde, in den frühen Morgenstunden.









Um 7 werden wir geweckt, frühstücken und werden mit dem kleinen Beiboot zur Insel gebracht. Dort gibt es einen Salzwassersee in einem Vulkankrater, in dem man herrlich schwimmen kann. Das Wasser ist angenehm warm und durch den Salzgehalt und die fehlenden Wellen kann man sich super entspannt treiben lassen. Zurück auf dem Boot fahren wir ein Stück weiter zur nächsten Insel, auf der wir uns einen Wasserfall anschauen. Der ist nicht super spektakulär, da es die letzte Zeit kaum geregnet hat, ist aber trotzdem ein netter Spaziergang durch den Wald. Nach dem anschließenden Mittagessen fahren wir eine Weile weiter bis zu unserem nächsten Schnorchelspot. Dort gibt es nicht allzu viel zu sehen, aber wir haben trotzdem Glück und sehen einige Clownfische, einen gehörten Kastenfisch und einen riesigen Krebs! Anschließend steht wieder eine längere Fahrtetappe an, wo wir sogar Segeln! Wieder ganz schön schaukelig, wir werden aber zum Glück nicht Seekrank. Nach dem anschließenden Abendessen geht es dann auch schon wieder ins Bett, bzw. auf die Matte 😀.







Leider habe ich keine so gute Nacht, da meine Verdauung scheinbar die letzten Tage nicht genug Aufmerksamkeit bekommen hat. Daher lasse ich dann (leider) auch die kleine Wanderung zum Sonnenaufgang am nächsten Morgen aus, dafür macht Marcus natürlich wieder tolle Fotos ☺️. Nach weiteren zwei Stunden Fahrt legen wir in Lombok, dem Ziel unserer Reise, an. Dort werden wir, je nach
Ein cooles Abenteuer, aber mit der langen Zeit an Bord doch auch etwas anstrengend. Wir freuen uns auf jeden Fall auf ein richtiges Bett und ein eigenes Bad heute Abend 😀.


