Wir starten (endlich!) wieder in den Urlaub ☺️. Obwohl unsere tolle Islandreise noch gar nicht sooo lange her ist, freuen wir uns riesig! Diesmal geht es noch einmal in die Sonne, nach Madeira!
Der Flug geht entspannt um viertel nach 11, das heißt quasi ausschlafen! Es klappt alles reibungslos, sogar die Bahnen sind pünktlich! An der Sicherheitskontrolle stellen wir leider fest, das unser Multitool noch im Rucksack ist, das können wir natürlich nicht mitnehmen. Das muss sogar mit der Polizei geklärt werden (hups). Wir lagern es dann aber ein und können es auf dem Rückweg wieder abholen ☺️. Danach gibt es ein entspanntes Frühstück am Gate und wir heben pünktlich um viertel nach 11 ab. Genauso entspannt geht es weiter, wir landen pünktlich um halb 3, erwischen direkt den Shuttle am Flughafen und sitzen nur ein paar Minuten später in unserem kleinen Mietwagen.

Zur ersten Unterkunft in São Vicente fahren wir in gut 40 Minuten einmal quer über die Insel. Wir checken in unser sehr süßes Zimmer in der Casa da Piedade ein. Zur Begrüßung gibt es eine Pastel de Nata mit Kokos, suuper lecker! Nach der willkommenen Stärkung geht es dann mit dem Auto kurz in die „Stadt“. Für eine Stadt ist es eigentlich zu klein, man müsste aber auf der Hauptstraße laufen, deshalb entscheiden wir uns gegen den Weg zu Fuß. Nachdem wir das Auto abgestellt haben, gibt es ein paar Klimmzüge auf einem Spielplatz und einen Cappuccino in einem süßen Café.




Dann laufen wir zum Meer und genießen die tolle Aussicht auf das klare Wasser. Wir erkunden die Küste ein wenig, bis es dämmert und wir in Richtung Pizzaria El Franco laufen. Da gibt es für uns zwei Gemüsepizzen, eine top Stärkung am Reisetag ☺️. Im Restaurant sprechen sie nur drei Brocken Englisch und ein paar Männer kommen auf ein Feierabendbier vorbei, voll authentisch!






Auf dem Rückweg zum Auto hüpfen wir dann noch in einen Supermarkt und besorgen ein paar Kleinigkeiten und Bier, was wir dann gemütlich im Bett trinken. So kann der Urlaub doch starten ☺️.
Am nächsten Morgen wachen wir sehr erholt auf, wir haben fast 10 Stunden geschlafen 😃. Beim Blick aus unserem Fenster erwartet uns neben ein paar Wolken auch Sonnenschein, juhu! Nach einem leckeren und entspannten Frühstück in der Casa geht es zum Auto und mit dem zur ersten Wanderung auf Madeira, zum Wasserfall der Quellen. Als wir nach 50 Minuten Fahrt am Startpunkt ankommen, werden wir erst vom Nebel und dann von seeeehr vielen anderen Autos überrascht, die dort alle parken wollen. Nach ein paar Minuten Suche haben wir dann aber einen Platz gefunden und wandern los. Unser Ziel liegt tiefer als der Parkplatz, also gehts erstmal ein gutes Stück bergab, erst entlang der Straße und dann einen schönenWaldweg entlangq. Vor dem Wasserfall biegen wir noch einmal rechts ab zu Risco Wasserfall. Der gefällt uns schonmal gut! Dann geht es weiter auf den schmalen Wegen an den Levadas entlang. Teilweise ist es echt ziemlich eng, aber auch total schön! Am Wasserfall der 25 Quellen sind dann scheinbar alle Menschen aus den Autos, weshalb wir nach ein paar Fotos wieder zurückgehen.





Am Rückweg legen wir an der Casa do Rabaçal eine Pause mit Cappuccino und Pastel de Nata ein, leeecker! Kommt auch genau richtig, jetzt geht es nämlich wieder hoch! Wir laufen einen anderen Weg als auf dem Hinweg, über den Lagoa de Vento. Der für uns schönste Wasserfall heute, mit weniger Menschen und mehr Ruhe. Dann geht es aber wirklich zurück zum Auto. Die letzte halbe Stunde regnet es dann sogar, was ein gutes Timing!




15,57km – 588 Höhenmeter
Mit dem Auto geht es weiter nach Porto Moniz, durch Nebel und an ein paar Kühen auf und neben der Straße vorbei. Unterwegs gibt es noch einen Stopp an einem Aussichtspunkt, von dem aus wir Porto Moniz schonmal von oben sehen, mega cool! Dann fahren wir weiter in den süßen Ort und schlendern zu ein paar Aussichtspunkten am Meer, mega schön! Als es mal wieder anfängt zu regnen, flitzen wir schnell ins Sea View zum Abendessen. Wir teilen uns einen Salat als Vorspeise und dann gibt es japanische Nudeln (nicht geteilt versteht sich). Seeehr lecker und eine perfekte Stärkung nach dem langen Tag!





Dann gehts zurück in die Casa da Piedade und da heute Donnerstag ist, gibt es die neue Folge Bergretter! Perfektes Ende für den ersten Urlaubstag.
Der nächste Morgen startet wieder mit einem entspannten Frühstück. Es hat die ganze Nacht geregnet, hoffentlich geht es so nicht den Tag über weiter. Also geht es erstmal ins Auto und wir fahren Richtung Fanal, wo es einen alten Lorbeerwald gibt, der aussieht wie ein Feenwald. Soweit kommen wir dann aber gar nicht, wir halten schon am Ortsausgang von São Vicente am Wasserfall Água d’Alto. Dort laufen wir ein Stück die alte Straße entlang, total verrückt wie der Straßenverlauf hier war, bevor sie die zahlreichen Tunnel gebaut haben (auf der ganzen Insel gibt es 127 Straßentunnel). Nach dem ersten Berg geht es durch einen Tunnel und wir haben einen tollen Blick in eine Schlucht Ribeira do Inferno, völlig verrückt. Wir gehen auf der anderen Seite eine ziemlich verwucherte Treppe hoch, bis wir nicht mehr weiter kommen und drehen dann wieder um. Natürlich fängt es dann an zu regnen, zum Glück aber nur ein kurzer Schauer, der schon nach ein paar Minuten vorbei ist.





Dann fahren wir ein paar Minuten weiter zum Miradouro do Véu da Noiva, wo wir uns auch noch ein bisschen umschauen. Der nächste Stopp ist dann der Miradouro Ilhéus da Ribeira da Janela, wo man einen coolen Felsen im Meer sieht. Wieder mit türkisblauem Wasser, sieht einfach super schön aus. Anschließend biegen wir ins Landesinnere ab und halten schnell wieder, diesmal am Miradouro da Eira da Achada. Ohne Sonne wirkt der Ausblick auf die Küste leider nicht ganz so, sieht aber trotzdem toll aus.




Dann geht es aber wirklich nach Fanal. Das ist wieder auf über 1.000m und hängt vollkommen im Nebel. Daher entscheiden wir uns gegen die Wanderung und drehen wieder um. Da macht es doch mehr Sinn, in Küstennähe zu bleiben, wo das Wetter deutlich besser ist. Mittlerweile ist auch beste Kaffeezeit, weshalb wir bei der Padariq Rodripan anhalten. Da gibt es zwei Cappuccino und was süßes für insgesamt 5,30€, unschlagbar und wahnsinnig lecker! Satt und glücklich schlängeln wir uns dann die Serpentinen hoch und runter, an der Küste entlang Richtung Südwesten. Da gibt es natürlich auch wieder einen Aussichtspunkt nach dem anderen, mal mit mehr und mal mit weniger Sonne.





Nach einem letzten Aussichtspunkt an der Südküste fahren wir nach Ponta do Sol, dem sonnigsten Ort der Insel (wie der Name schon sagt. Dort parken wir im Tunnel und schauen uns am Strand den schönen Ort an und tatsächlich regnet es auch nicht mehr. Ganz ungewohnt 😃.






Nach dem kleinen Spaziergang brauchen wir schnell etwas zu essen und werden im Steak & Sun fündig. Nach Knoblauchbrot und Oliven gibt es hervorragendes Pilzrisotto und es ist so mild, dass wir sogar draußen sitzen können! Die Desserts auf der Karte hauen uns nicht vom Hocker, weshalb wir uns im Supermarkt noch ein Eis holen. Damit geht es dann noch kurz zum Pier, von dem wir einen tollen Blick auf die beleuchtete Bucht genießen. Dann reicht es aber auch für heute und es geht zurück in die Casa da Piedade.


Der nächste Morgen startet mit (Trommelwirbel!) Regen 😃. Fürs Frühstück stört das aber natürlich nicht, ist das eben noch gemütlicher. Wir versuchen es dann nochmal mit Fanal in der Hoffnung, dass die Wolken tiefer hängen. Das ist leider nicht so, wir entscheiden uns dann einfach die kurze 4km Wanderung zu machen. Mit unseren kurzen Hosen auch bisschen frisch, aber was solls. Und die alten Lorbeerbäume sehen auch im Nebel total cool aus! Der Nebel kommt und geht und es ist teilweise super windig, mit und ohne Regen. Besonders der letzte Teil gefällt uns, da sind nämlich keine Menschen mehr, sondern nur Kühe 😃. Ein sehr schöner Spaziergang.
4km – 232 Höhenmeter





Dann fahren wir wieder an die Südküste, wo wir nach einem kurzen Halt an einem Aussichtspunkt die Bananenroute 1 begehen, einem kleinen Weg durch Bananenplantagen. Richtig schön! Und hier ist auch allerbestes Wetter ☺️. Wir nehmen uns für einen Euro vier Bananen mit und genießen noch einen schnellen Cappuccino in der Sonne, bevor es dann über die Bananenroute 2 zurück zum Auto geht.





Dann geht es zur heutigen Wanderung! Die startet an der Igreja da Lombada, an der wir direkt auf die Levada do Moinho abbiegen. An der Levada entlang geht es ins Landesinnere mit Blick ins sonnige, grüne Tal. Super schön! So geht es eine ganze Weile leicht bergauf, wobei wir immer wieder stehen bleiben und die Aussicht genießen. Am Ende der Levada do Moinho geht es über einen Bach und auf die Levada Nova, die wir zurück laufen. Auch hier haben wir wahnsinnig tolle Aussichten, das Licht ist jetzt auch super schön! Dann kommt ein Wasserfall über dem Weg und im Anschluss ein ziemlich langer und dunkler Tunnel, wir brauchen sogar unsere Handytaschenlampen 😃. Auch danach bleibt es mega schön und wir sind super glücklich, dass wir heute dann doch noch so tolles Wetter haben.
10km – 206 Höhenmeter





Wir können uns nicht für ein Restaurant entscheiden (vegetarisch ist hier eher schwierig wenn man nicht jeden Tag dasselbe essen will), deshalb fahren wir einfach in einen Supermarkt und besorgen uns Brot, Käse, Oliven, Hummus, Tomaten und Avocado. Das essen wir dann in der Unterkunft und wir haben so einen Hunger, dass wir nichtmal ein Foto machen 😂!
Am nächsten Morgen sehen wir keine Wolke am Himmel, herrlich! Nach einem schnellen Frühstück packen wir unsere Sachen (geht super schnell, da wir ja nur Handgepäck dabei haben) und checken aus der schönen Casa da Piedade aus. Jetzt geht es erstmal weiter in den Nordosten der Insel.
