Es geht erstmal ein paar Minuten durch die Sonne zu den ersten Miradouros für heute, traumhaft schön bei dem Wetter!


Dann steuern wir unsere heutige Wanderung an, die Levada do Rei zum Ribeiro Bonito. Wir laufen wieder an Levadas entlang, haben links immer wieder schöne Blicke durch die Bäume, aber sonst ist der Weg recht unspektakulär. Später geht es durch einen kleinen Tunnel und unter einem Wasserfall durch, das ist ziemlich cool! Ribeiro Bonito ist dann eine kleine, sehr grüne Schlucht mit einem Bachlauf. Dann geht es den gleichen Weg wieder zurück. Von der Wanderung hatten wir uns etwas mehr erhofft, war ganz nett, aber die 2,5 Stunden hätten wir wahrscheinlich besser nutzen können. Wir fahren dann erstmal ein Stück weiter nach Santana, wo wir eine Kaffeepause in einer Bäckerei einlegen und uns dann die typischen historischen Häuser anschauen.
11km – 103 Höhenmeter (buuh)






Da die andere Wanderung ja eher semigut war, entscheiden wir uns für eine Weitere 😃. Diesmal kein ausgewiesener Wanderweg, aber das sah bei Komoot sehr gut aus. Wir fahren ein paar Minuten zum Startpunkt, genießen den traumhaften Blick auf die Küste, bevor es ein gutes Stück nach unten geht. An ein paar mehr oder weniger verlassenen Häusern vorbei geht es zum Ponta de Clérigo. Am Ende müssen wir auch ein bisschen klettern, so ein Spaß! Und der Ausblick erst! Wahnsinnig schön. Wieder geht es den gleichen Weg zurück, also jetzt ordentlich bergauf. Das hat sich aber definitiv gelohnt!
5,8km – 450 Höhenmeter






Jetzt haben wir natürlich Hunger, weshalb wir direkt das Restaurant Quinta do Furão ansteuern. Wir entscheiden uns beide für einen Burger mit Austernpilzen und sind völlig begeistert. Eine riesen Portion und wahnsinnig lecker! Sehr satt geht es dann nach Porto da Cruz ins Hotel Vila Bela, wo wir für die nächsten drei Tage ein Zimmer gebucht haben. Da es schon dunkel ist, sehen wir vom Ort nicht viel und nach dem langen Tag sind wir froh, angekommen zu sein. Wir haben sogar eine Badewanne im Zimmer, was Marcus dann noch macht, liegt auf der Hand 😃.
Am nächsten Morgen gibt es ein leckeres Frühstück, bevor wir uns für die wohl anstrengendste Wanderung des Urlaubs fertigmachen. Die Wanderung vom Pico Arieiro zum Pico Ruivo ist leider seit dem Herbst 2024 nach Waldbränden gesperrt, deshalb müssen wir umplanen. Wie fahren daher, nach einem kurzen Stopp an einem Miradouro zur Achada do Teixera, wo wir das Auto abstellen. Ein Uber will uns hier leider nicht abholen, daher laufen wir ein Stück die Straße runter und warten, bis uns jemand mit runter nimmt 😃. Beim dritten Auto klappts, ein nettes rumänisches Pärchen nimmt uns den Berg mit runter, zum Pico das Pedras, wo unsere Wanderung startet. Wir laufen erstmal ein Stück flach bis Queimadas. Ab da laufen wir einen Teil der Levada do Caldeirão Verde, einem richtig schönen Wanderweg mit Wasserfall, Tunnel und tollen Blicken ins Tal.






Nach ca. 6 flachen Kilometern beginnt dann der Aufstieg, aber richtig. Es geht seeeeeehr lang über Treppenstufen durch den Wald bergauf. Den Wald lassen wir irgendwann hinter uns, die Stufen aber nicht 😃. Ohne den Wald haben wir immer wieder tolle Ausblicke auf die Berge und die Küste, traumhaft schön! Irgendwann stoßen wir auf den anderen Wanderweg, dem wir dann bis zum Pico Ruivo folgen. Vom höchsten Berg der Insel hat man einen super Ausblick und ist weit über den Wolken, total verrückt! Während der paar Minuten am Gipfel zieht es immer mehr zu (aber auch nur unter uns). Irgendwann sieht man das Meer gar nicht mehr, der Wald geht einfach in die Wolken über, total magisch. Das Schauspiel können wir auch beim Weg zurück zum Achado de Teixera weiter genießen. Dort kehren wir in das Café ein, wo es eine verdiente Stärkung in der Sonne gibt.
15km, 1.118 Höhenmeter bergauf, 500 Höhenmeter bergab








Da es auf der Nordseite der Insel super zugezogen ist (das konnten wir ja gut sehen), fahren wir an Porto da Cruz vorbei. Es geht weiter in den Osten der Insel, nach Machico. Da ist die Sonne schon hinter den Bergen verschwunden, aber blauen Himmel sehen wir noch. Wir laufen trotzdem zum Meer und schlendern etwas am Strand und der Promenade entlang. Nach der anstrengenden Wanderung bekommen wir natürlich auch schnell wieder Hunger und kehren ins Ikura Sake ein. Nach Edamame als Vorspeise gibt es vegane Ramen und zum Nachtisch Eis mit Mochi, meeega lecker!





Nach einem kurzen Spaziergang zum Supermarkt geht es dann aber auch zurück ins Hotel, wir freuen uns seeeehr auf die Dusche und unser Bett 😃
Der nächste Morgen startet mit einem Frühstück auf der Terrasse in der Sonne 😍 ein Träumchen!

Weil das Wetter sooo schön ist, werfen wir unsere Pläne für einen entspannten Tag über den Haufen und machen uns zum Wandern fertig 😃. Es geht ein paar Minuten den Berg hoch nach Larano. Da stellen wir das Auto ab und laufen erst an einer kleinen Levada entlang durch Gärten mit einem traumhaften Blick auf das Tal und die Berge im Landesinneren. Dann geht es auf den Vereda do Larano. Der verläuft erstmal ein Stück im Wald, wir haben aber immer mal wieder einen tollen Ausblick auf die Küste und das Meer. Dann kommt das Highlight, der Küstenweg. Die Aussicht ist der Wahnsinn, ein super schöner Weg und nach jeder Kurve ist es anders schön. Nach dem tollen Abschnitt geht es dann noch einmal in den Wald bis zum Boca de Risco. Da gibt es eine entspannte Pause in der Sonne, bevor wir umdrehen und zum Auto zurücklaufen. Auch wieder eine sehr schöne Wanderung ☺️.
11,5km – 300 Höhenmeter








Danach brauchen wir natürlich eine Stärkung und gerade ist beste Kaffeezeit, da steuern wir natürlich direkt ein Café an. In Caniçal gibt es diesmal keinen Cappuccino, sondern Latte Macchiato (gab ein Kommunikationsproblem 😃), und sehr leckeren Kuchen. Von dort zu unserem nächsten Stopp sind es nur ein paar Minuten und so stehen wir kurze Zeit später am Miradouro da Ponta do Rosto, mit einem tollen Blick auf die Halbinsel São Lourenço.




Auf der Halbinsel wird dann auch gewandert (aktiver Erholungstag, ich sags ja). Die Wanderung ist wieder wahnsinnig schön! Das Licht ist toll und da schon Nachmittag ist, werden es auch immer weniger Leute auf dem Weg. Immer wieder haben wir eine tolle Sicht auf die Küste und die Halbsinsel, hach! Es ist etwas hügeliger als wir dachten, aber für den Ausblick am Ende lohnt sich die Mühe allemal! Auf einmal wird es über der Insel ganz schön dunkel, deshalb beeilen wir uns, zurückzukommen. Auf der anderen Seite sieht es aber immer noch hell aus, von daher ist der Ausblick immer noch grandios! Wir sind dann aber natürlich zu langsam und werden doch etwas nass, ist aber halb so wild, kalt ist es nämlich nicht.
8,6km – 536 Höhenmeter






Natürlich haben wir nach dem langen Tag wieder Hunger und entscheiden uns spontan wieder für Pizza. Die nächste Pizzeria ist auch nicht weit, so steuern wir direkt das „Al Forno“ in Machico an. Da gibt es super viele vegetarische Pizzen, wir entscheiden uns für eine mit Burrata und eine mit Ziegenkäse, die beide super lecker sind.

Danach geht es dann aber auch zurück ins Hotel, das war ein sehr schöner, aber auch langer Tag.
Der nächste Morgen startet wieder mit einem entspannten Frühstück, heute aber leider ohne Sonne und daher drinnen. Nach den letzten Tagen sind wir auch etwas platt und da wir erst um 12 auschecken müssen, machen wir es uns nochmal gemütlich und planen die nächsten Tage und unsere nächsten Urlaube 😃. Nachdem wir ausgecheckt haben, schauen wir noch ein paar Surfern am Strand zu und spazieren den Küstenweg von Porto da Cruz entlang. Mit dem Auto geht es dann zum Miradouro do Guindaste, ein letztes Mal die Nordküste bewundern.




Danach geht es langsam in Richtung Süden, mit einem Zwischenstopp an der Levada dos Balcões. Vor der kleinen Wanderung gibt es aber erstmal Kuchen und Cappuccino in Ribeiro Frio, wo auch die Wanderung startet. Eigentlich ist es eher ein netter Spaziergang, reicht aber auch für heute 😃.



Dann geht es weiter in den Süden Richtung Funchal, mehr dazu in ein paar Tagen 🙂
