Ohman, wie cool war das bitte? Zugegebenermaßen hatten wir keine allzu hohen Erwartungen nach Neuseeland, daher war es nicht zu schwer die zu toppen, aber so eindeutig? Dieses Land ist wirklich unfassbar schön. Die meisten fliegen wohl wegen der Strände in den Inselstaat, die haben wir vermutlich am wenigsten gesehen 😀. Aber dadurch, dass wir das Tauchen für uns entdeckt haben, werden wir uns wohl immer sehr positiv an unsere Zeit hier zurückerinnern. Am Flughafen haben wir uns außerdem gefragt, wo jetzt bitte schön schon wieder die Zeit hin ist. Die 29 Tage sind unfassbar schnell vorbeigeflogen und jede einzelne Insel war einfach auf ihre eigene Art unfassbar toll. Egal ob das kleine und das ganz eigene Siquijor, das touristische Panglao mit dem super Tauchkurs, Cebu mit seinen Bergen, Palawan mit den verrückten Felsformationen, die vielen kleinen Bilderbuchinseln auf unserer TAO Expedition und so weiter. Und dabei haben wir nur einen winzigen Bruchteil der rund 7.000 Inseln gesehen! Das macht auf jeden Fall Lust auf mehr und wir können uns definitiv vorstellen, nochmal zurückzukommen und uns die anderen Regionen anzuschauen. Dieses Mal haben wir versucht, verschiedene Inseln zu sehen ohne viel zu fliegen und das hat auch ganz gut geklappt. Insgesamt war die Zeit für uns super entspannt und trotzdem abwechslungsreich. Egal ob Roller fahren, Schnorcheln, Tauchen, die TAO-Expedition, kleine Wanderungen, die wieder entdeckte Leidenschaft für Wasserfälle, Ausflüge oder im Pool entspannen, uns gingen die Aktivitäten nie aus. Die touristische Infrastruktur ist außerdem super ausgebaut und trotzdem hat es sich noch sehr authentisch angefühlt. Die Gastfreundlichkeit ist der absolute Wahnsinn und überhaupt fällt mir eigentlich gar nichts negatives ein. Natürlich war es schade, dass es in Coron quasi nur geregnet hat und daher buchstäblich viel ins Wasser gefallen ist, aber das gehört eben auch dazu. Die Philippinen in der Regenzeit sind also wirklich kein Spaß, der Vorgeschmack darauf war definitiv mehr als genug. Am Ende hatten wir sogar noch Glück, weil wir in einem Gebiet waren, in dem wir die Auswirkungen des Supertaifuns nur wenig mitbekommen haben. Eine negative Seite fällt mir doch noch ein, es war eine ganze Ecke teurer als gedacht. Der Großteil kommt natürlich vom Tauchen und es war jeden Cent wert, aber wir hatten in Asien doch nicht mit so horrenden Ausgaben gerechnet. Am Ende war es aber einfach wahnsinnig schön und wir sind immer noch restlos begeistert.
