Panglao & Bohol

Der Flug verläuft zum Glück super entspannt, wir schauen beide drei Filme und das vegetarische Essen ist auch lecker (das bekommt man auch immer zuerst, auch recht praktisch 😀). Mit einer Stunde Verspätung landen wir in Manila, wo wir ein paar Augenblicke später endlich mal wieder einen Stempel bekommen. Wir müssen unser Gepäck vom Band nehmen und für den Inlandsflug wieder abgeben und sind ruckzuck auch durch die Sicherheitskontrolle. Pünktlich um viertel vor 8 rollen wir wieder in Richtung Startbahn und eine gute Stunde später landen wir auf der Insel Panglao. Das Gepäck ist ruckzuck da und wir warten ein paar Minuten auf unser vorbestelltes Taxi zum Bohol Island Homestay. Nach einer Viertelstunde im Tuktuk sind wir da und beziehen unsere kleine, süße Hütte. Es ist super warm und obwohl wir super müde sind, lassen wir es uns nicht nehmen noch einmal kurz in den Pool zu springen. Danach geht es noch schnell unter die Dusche und wir schlafen direkt ein.

Am Nächsten Morgen gibt es Toast mit Ei zum Frühstück im Schatten und wir überlegen uns, wie wir die nächsten verbringen. Wir wären gern noch länger in unserer Unterkunft geblieben, allerdings ist die für die nächsten Tage ausgebucht. Dafür legen wir uns noch etwas in die Hängematten und finden einen Kilometer weiter ein tolles Doppelzimmer im Bella Napoli Resort. Das ist zwar etwas teurer, gönnen wir uns aber mal. Außerdem hat Marcus ja auch übermorgen Geburtstag, auch ein guter Anlass für ein bisschen Luxus 😀.

Wir werden sogar am Homestay abgeholt und beziehen unser schickes Zimmer. Das ist riesig und hat sogar ein eigenes Bad 😍. Wir organisieren uns einen Roller für die nächsten drei Tage und springen wieder in den Pool zur Abkühlung. Dann sind wir bereit für die erste Inselerkundung, dafür geht es mit dem Roller in Richtung Osten. Macht mega Spaß und die Straßen sind auch recht leer, was es entspannt macht. Der erste Halt ist Zara’s Café, so viel reisen macht nämlich hungrig. Das ist suuuper schön, mit einer riesigen grünen Terrasse mit einem traumhaften Ausblick auf Bohol und das Meer. Wir gönnen uns erstmal einen Saft, Kaffee, einen Avocadotoast und Kuchen. Das schmeckt alles super lecker und wir genießen den Ausblick, bis es uns zu warm wird.

Dann geht es über die Brücke auf Bohol, der größeren Insel direkt neben Panglao. Die größte Stadt dort ist Tagbilaran und das skurrilste ist, dass Tricyclefahrer dort verpflichtet sind, Bibelzitate auf der Rückseite ihres Gefährts anzubringen 😀. Dort angekommen steuern wir die Island City Shopping Mall an. Die ist sogar klimatisiert und sieht aus wie in einem westlichen Land, total verrückt. Wir informieren uns, ob wir ein bisschen Gepäck nach Deutschland schicken könnten (so viele warme Sachen brauchen wir jetzt nicht mehr). Das erste Kilo kostet aber schon über 40€, damit hat sich das dann auch erledigt. Dann schauen wir nach einem Backcover für mein Handy, was aber scheinbar auch schwierig ist. Immerhin eine Sim-Karte besorgen wir erfolgreich, das ist doch schonmal was 😀. In einem anderen Laden gibt es dann tatsächlich auch ein Backcover und neue Hüllen für uns beide, das ist doch super erfolgreich. Nachdem wir noch kurz im Supermarkt vorbei schauen, haben wir dann auch erstmal alles, was wir brauchen und fahren zurück zum Bella Napoli. Dort gibt es noch ein entspanntes Bier im Pool, bevor wir im dazugehörigen Restaurant zu Abend essen. Ich nehme Trüffelpasta und Marcus Pasta mit Pesto, was beides super lecker ist, aber etwas mehr sein könnte. Dafür gibt es dann eben noch Dessert, Crêpes für mich und Sternanis Panna Cotta für Marcus. Dann geht es auch zurück aufs Zimmer und obwohl wir heute gar nicht sooo viel gemacht haben, sind wir super müde.

Am nächsten Morgen schlafen wir bis 8 (bzw. Marcus, ich bin schon wieder früher wach), dann geht es zum Frühstück. Ich glaube Brot mit Spiegelei ist das Philippinen-Standardfrühstück, was wir wahrscheinlich in ein paar Tagen nicht mehr sehen können, ist aber trotzdem lecker. Danach springen wir nochmal kurz in den Pool, bevor wir mit dem Roller wieder in Richtung Bohol losdüsen. Nach einem kurzen Stopp an der Baclayon Church, der zweitältesten Kirche der Philippinen, geht es zum Fox & Firefly Café, wo wir unsere Mittagspause verbringen. Das ist mega schön und entspannt! Wir teilen uns Tofu mit Okraschoten, Spinat und Reis, was super lecker ist und perfekt bei der Hitze. Danach gibt es noch ein Mango Float, ein geschichtetes Dessert aus Eis, Mango und Kekskrümeln. Das schmeckt mega lecker, jetzt sind wir auch erstmal gestärkt für den Rest des Tages.

Dann fahren wir zum eigentlichen Programmpunkt für heute, dem Sarimanok SUP- und Kayakverleih. Um 2 sind wir dort und leihen uns zwei Stand Up Paddleboards aus, mit denen wir erstmal Flussaufwärts paddeln. Unterwegs begegnen uns viele der großen River Cruise Boote, der Tour-Klassiker den man hier so macht. Dort gibt es Musik und essen, das war uns dann aber zu touristisch. Und paddeln ist eh viel cooler! Außerdem ganz witzig, weil wir ja trotzdem die Musik hören (Klassiker wie Country Roads etc.). Wir paddeln eine knappe Stunde bis zum Wasserfall. Der ist zwar nicht super spektakulär, aber trotzdem sehr schön. Danach geht es wieder flussabwärts, am Verleih vorbei und noch ein Stück weiter. Dann wird es auch deutlich ruhiger, weil keine Boote mehr fahren, so können wir die Stille noch einmal genießen. Um kurz nach 4 drehen wir um und um 10 vor 5 geben wir die beiden Boards wieder ab. Gerade das letzte Stück war nochmal ganz schön anstrengend (da gegen die Strömung), das reicht dann auch. Hat aber mega viel Spaß gemacht und war auch richtig schön. Dann geht es wieder die paar Minuten zum Fox & Firefly. Das war so lecker und die vegetarische Auswahl war auch super, sodass wir dort nochmal fündig werden. Diesmal gibt es für Marcus Chop Suey und für mich ein Erbsencurry und zum Nachtisch einen Blaubeer-Käsekuchen. Das ist wieder alles sehr lecker, hat sich auf jeden Fall gelohnt hier nochmal herzukommen.

Dann geht es zurück zum Resort, wo wir noch einmal in den Pool springen bevor es wieder „ab in die Heia“ heißt. Zu verlockend nach dem schweißtreibenden paddeln. Was ein cooler und trotzdem entspannter Tag! Wir genießen es momentan total, uns nicht zu viel vorzunehmen. Nach der tollen, aber auch anstrengenden Zeit in Neuseeland. Mit der Hitze hier passt es super, einfach nur in den Tag hinein zu leben und bei Langeweile haben wir ja immer einen Pool vor der Tür 😀.

Den nächsten Morgen starten wir mit einem Geburtstagsfrühstück. Danach springen wir wieder einmal in den Pool, bevor wir dann gegen 11 zu unserem heutigen Tagesausflug aufbrechen. Dazu fahren wir eine Dreiviertelstunde zum Philippine Tarsier Sanctuary. Dort kann man Tarsiere (Koboldmakis) sehen, winzige Primaten, die ein bisschen wie Affen, Frösche (die Finger) und Ratten (die Größe und der lange Schwanz) aussehen. Total süß und wirklich winzig. Wir werden von einem Guide durch das kleine Gelände geführt und sehen tatsächlich vier Exemplare! Da die Tiere nachtaktiv sind, schlafen einige, was aber auch super süß aussieht. Der erste klettert und springt sogar ein bisschen, total verrückt wie schnell die sind!

Nach vielen „ohh sind die süß“ und einigen Bildern setzen wir uns wieder auf den Roller und fahren ein paar Minuten zu Nik’s Diner. Dort teilen wir uns ein Gemüsegericht mit Reis und trinken super leckere Mangoshakes.

Anschließend geht es weiter in Richtung Chocolate Hills Adventure Park. Unterwegs fängt es leider ganz schön an zu regnen, weshalb wir mehrfach anhalten müssen. Gegen halb 4 kommen wir dann aber schließlich an. Dort geht es dann auch direkt los und wir fahren mit Fahrrädern auf einem Drahtseil über eine Schlucht 🤦🏽‍♀️. Total verrückt, kostet uns auch tatsächlich erstmal Überwindung aber macht dann voll Spaß und der Blick auf die Chocolate Hills ist toll! Dann geht es auf dem zweiten Seil wieder zurück. Das war cool 😀.

Dann geht es noch zur Chocolate Hills Viewing Platform. Dort wird man mit einem Shuttle hingefahren, fraglich wieviel Sinn das macht aber naja. Nach ein paar Stufen kommen wir auf der Aussichtsplattform an und der Blick ist wirklich cool! Rundherum sind die Hügel und es sieht total verrückt aus. Nachdem wir einmal rundherum gelaufen sind geht es wieder zurück zum Roller.

Mit dem fahren wir dann durch den Bilar Man-Made Forest in Richtung Loboc. Der ist Teil eines Aufforstungsprojekts und die Bäume sind für philippinische Verhältnisse riesig.

Wir fahren noch ein kleines Stück weiter und schauen uns die Tigbao Bridge an. Leider fahren wir zur falschen, die hängt nämlich gar nicht und wir wollten eigentlich eine Hängebrücke sehen. Wir fragen dann nach den Twin Bridges (es sind nämlich zwei Brücken direkt nebeneinander) und fahren dann auch dort hin. Leider sind die bei einem Erdrutsch beschädigt worden, mittlerweile gibt es nur noch eine und die darf man nicht betreten. Also leider nicht so erfolgreich 😀. Dann geht es zurück zum Bella Napoli, wo wir kurz den Roller abstellen und 3 Minuten zum „Sicily“ laufen, wo wir heute Pizza essen wollen. Die Pizzen sind super lecker, aber auch einfach riesig.

Tatsächlich nehmen wir sogar eine halbe mit, da haben wir auch schon unser Mittagessen für morgen gesichert 😀. Dann laufen wir wieder ins Resort und trinken noch ein Bier im Pool, bevor wir noch ein paar Geburtstagsanrufe erledigen und dann total müde einschlafen.

Am nächsten Morgen packen wir schon vor dem Frühstück und tanken den Roller nochmal. Nach dem Frühstück werden wir sogar nach Alona Beach gebracht, genauer gesagt zu unserem Tauchkurs. Nach einer Viertelstunde Fahrt kommen wir an der Big Blue Tauchschule an und lernen unseren Tauchlehrer Frank aus Würzburg kennen. Der war vor 10 Jahren auf den Philippinen im Urlaub und ist nie heimgekommen 😀. Den Vormittag schauen wir uns Lehrvideos an und erledigen die Formalitäten, bevor wir in der Mittagspause in das Alona42 Resort, direkt um die Ecke, einchecken. Das ist super schön und nachdem wir die restliche Pizza von gestern verputzt haben, springen wir nochmal schnell in den Pool. Um 1 geht es weiter, und zwar am und im Wasser (im eigenen Trainingspool)! Wir bekommen noch ein paar Dinge gezeigt und erklärt, schwimmen ein paar Runden und legen die Ausrüstung an.

Und dann geht es auch schon los, wir üben erstmal die Atmung mit den Geräten und dann das Tarieren (durch die Atmung kontrollieren zu „schweben“ und auf- oder abzusteigen). Dann machen wir noch viele weitere Übungen, bis wir gegen halb 5 aus dem Wasser steigen. Mega cool und das hat auch super geklappt! Dann warten wir noch kurz auf unsere Bücher, mit denen wir kurz im Alona42 vorbeischauen, um ein paar Sachen abzulegen und dann zum nächsten Barbershop laufen. Mit Bart sitzt die Maske nicht so gut, weshalb Marcus sich den abrasieren lässt (😭😭😭😭😭😭😭) . Das kostet aber immerhin nichtmal zwei Euro und ist in ein paar Minuten erledigt.

Dann besorgen wir noch ein paar Kleinigkeiten und gehen im Luna Rosso, einem vegetarischen Restaurant, zu Abend essen. Für Marcus gibt es einen Tofu-Burger und für mich eine Bowl mit Quinoa und allerhand anderem leckeren Kram. Vor und nach dem Essen erledigen wir noch unsere Hausaufgaben, wir sollen nämlich Fragen zu den Videos von heute Morgen beantworten. Nachdem das geschafft und das Bier ausgetrunken ist, laufen wir noch am „Wild Gelato“ vorbei und nehmen ein Eis mit. Das ist leider nicht so gut wie erhofft, aber okay. Dann geht es am Strand entlang zurück zum Alona42, wo wir natürlich noch einmal kurz in den Pool springen. Nachdem wir uns abgeduscht haben, geht es auch direkt ins Bett, was ein cooler und aufregender Tag! ☺️

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker schon um halb 8 🙈. Wir verputzen das leckere Frühstück, für uns heute ein scharfes spanisches Omelette mit Toast, megaaa! Dann geht es auch direkt wieder zur Tauchschule, wo wir um halb 9 mit Frank verabredet sind. Wir schauen die letzten beiden Videos und dann geht es ein letztes Mal in den Pool! Wir machen noch ein paar Übungen und steigen um halb 1 aus dem Wasser. In der Mittagspause gehen wir in das Restaurant des Tauchresorts zum Mittagessen. Für Marcus gibt es Frühlingsrollen, ich entscheide mich für Gemüse aus Bananenblättern mit Knoblauchreis. Beides super lecker und auch nicht zu viel vor unserem ersten Tauchgang im Meer 😳.

Nachdem wir den Tauchgang besprochen haben, geht es auch direkt zum Boot, mit dem wir ein paar Meter raus fahren, wo es ca. 5 Meter tief ist. Dort legen wir die Ausrüstung an und springen direkt ins Wasser. Schon nach ein paar Minuten sehen wir die ersten Fische und ohne es zu merken sind wir auf einmal auf 12 Metern. Dazu geht es an super vielen Korallen vorbei und wir sehen ganz viele bunte Fische (auch ein paar Clownfische und einen Feuerfisch), blaue Seesterne und Frank zeigt uns ein paar Pflanzen, vor denen wir uns in Acht nehmen sollen. Nach ca. 35 Minuten sind wir wieder auf dem Boot, machen eine kurze Pause, wechseln die Tanks und es geht wieder runter. Diesmal gibt es am Anfang noch ein paar Übungen, wie den Notaufstieg aus 5m mit Abwurf des Bleigürtels, bevor es dann wieder an den spaßigen Teil geht. Bei diesem Tauchgang sehen wir sogar noch eine Schildkröte und noch mehr bunte Fische. Es ist so unfassbar faszinierend unter Wasser und soo beruhigend, wenn man nur den eigenen Atem hört. Unter Wasser ist alles viel langsamer und wir schweben hindurch, ein unbeschreibliches Gefühl! Nach gut 40 Minuten tauchen wir wieder auf und sind total euphorisch 😀. Wirklich noch viel cooler als wir uns das vorgestellt hatten. Mit dem Boot geht es zurück zum Ufer. Zurück in der Tauchschule waschen wir die Ausrüstung und buchen schonmal unsere Tauchtour für übermorgen (ohne überhaupt die Prüfung schon bestanden zu haben 😂).

Dann geht es kurz in unser Zimmer und anschließend zum Strand zum Sonnenuntergang schauen. Der ist leider nicht soo spektakulär, aber der Strand ist trotzdem schön. Nach der ganzen Aufregung heute haben wir natürlich Hunger und gehen ins Bouganville, ein spanisches Restaurant. Dort teilen wir uns Oliven als Vorspeise und beantworten bei einem Bier die heutigen Fragen. Nach einer guten halben Stunde kommt unsere vegetarische Paella, suuuper lecker!

Satt geht es dann am Strand wieder zurück zum Resort, heute mit einem anderen Eis, was aber auch nicht sooo gut ist. Dann geht es natürlich noch einmal in den Pool (hilft auf jeden Fall, um nochmal abzukühlen bevor man ins Bett geht und duschen müssen wir sowieso), bevor wir uns ins Bett legen und noch ein paar Buchungen tätigen.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen (heute mal Pancakes statt Eier) gehen wir mit Frank die Übungsfragen von gestern durch, bevor es zu unseren letzten beiden Tauchgängen im Meer geht. Heute mit Tauchcomputer und auf 18m und damit so tief, wie wir mit unserem Tauchschein tauchen dürfen. Die 35 Minuten Tauchzeit vergehen wie im Flug und wir sehen wieder unfassbar viele tolle Fische! Dann gibt es eine Oberflächenpause (die muss man machen, damit der Stickstoffgehalt im Körper wieder sinkt) und eine Stunde später geht es wieder runter. Diesmal lernen wir noch, mit Kompass zu tauchen. Es ist natürlich wieder genauso schön, sogar an einer anderen Stelle (dem Kalipayan Reef). Mein persönliches Highlight sind die vielen putzigen Clownfische und ein toller Feuerfisch. Nach 39 Minuten geht es wieder hoch und wir haben den praktischen Teil schonmal geschafft.

Dann machen wir erstmal Mittagspause, in der wir das Mittagessen von gestern wiederholen. Beide essen wir diesmal das Bananenblütengemüse mit Knoblauchreis. Frank setzt sich zu uns und wir hören noch allerlei spannende Geschichten über seine Vergangenheit und das Leben auf den Philippinen. Anschließend geht es weiter mit dem weniger spaßigen Teil, der schriftlichen Prüfung. Erstmal gibt es ein kleines Übungsquiz, auf das dann die eigentliche Prüfung folgt. Die 50 Fragen sind aber schnell beantwortet und wir haben beide 49 richtig (💪🏼). Nachdem wir unsere Zeritikate bekommen haben, geht es dann kurz ins Zimmer zum umziehen und weiter ins Zentrum. Dort fragen wir nochmal bei LBC nach einem Paket nach Deutschland, aber auch da kostet das ein halbes Vermögen, dann eben nicht. Auf dem Rückweg essen wir noch ein leckeres Eis (endlich!) bei Craze und schauen nach einem zweiten Bikini und einer zweiten Badehose. Bei täglichem Gebrauch ist ein Ausweichmodell wohl sinnvoll 😀. Da sind wir leider nicht so erfolgreich, dafür buchen wir ein Ticket für die Fähre nach Siquijor morgen Nachmittag und später eine Massage. Wir haben irgendwie beide „Rücken“ und es bitter nötig 🙈. Dann geht es ins Wonderland zum Abendessen, ein thailändisches Restaurant. Das Essen ist super lecker, auch wenn meins ganz schön scharf ist. Nachdem wir bezahlt haben, geht es zurück in Richtung Strand zur Massage.

Die Massage tut mega gut und ist super entspannend. Danach machen wir uns auf den Heimweg und heben noch schnell Geld ab. Im Alona42 springen wir schnell in den Pool und dann wird leider schon wieder gepackt. Am Ende liegen wir natürlich wieder viel zu spät im Bett, aber was solls.

Am nächsten Morgen reißt uns der Wecker schon um halb 7 aus dem Schlaf. Wir gehen direkt frühstücken, packen die restlichen Sachen ein, stellen unsere Rucksäcke in die Abstellkammer und laufen rüber zur Tauchschule. Dort treffen wir die anderen und nachdem alle da sind laufen wir zum Boot. Mit dem fahren wir zu einem größeren Boot, was etwas weiter draußen ankert. Damit geht es zur heutigen Tauchstelle, der Insel Balicasag. Nach einer guten halben Stunde kommen wir an, schlüpfen in die Ausrüstung und es geht los! Den ersten Tauchgang gibt es am Royal Garden. Direkt am Anfang sehen wir sogar eine Schildkröte, dann geht es weiter runter und wir sehen so unglaublich viele bunte Fische, sogar einen riesen Schwarm, andere Meerestiere und – pflanzen und tolle Korallen. Die Strömung ist super stark, das Riff zieht einfach an uns vorbei, ohne dass wir wirklich etwas machen müssen 😀. So landen wir am Ende in der Kathedrale, eigentlich eine andere Tauchstelle. Nach 49 Minuten tauchen wir super glücklich wieder auf. Das war toll!

Dann gibt es eine Stunde Pause auf dem Boot mit Kaffee, Kuchen und Bananen. Nachdem wir uns ausgeruht und die tolle Aussicht vom Boot genossen haben, geht es zum zweiten Tauchgang am Black Forest. Dort sehen wir wieder zwei Schildkröten am Anfang, jedes Mal freue ich mich einfach wie ein kleines Kind 😀. Dann geht es wieder zum Riff, was genauso schön ist wie das erste. Wegen der starken Strömung tauchen wir diesmal schon nach 39 Minuten wieder auf (dann ist es anstrengender und man verbraucht mehr Luft), es war aber trotzdem richtig cool!

Wir essen noch Ananas und Wassermelone und machen uns dann auf den Rückweg. So ein cooler Tauchausflug, das macht so unfassbar viel Spaß! In der Nähe Panglaos steigen wir wieder in das kleinere Boot um und werden an Land gebracht. Um 20 nach 1 sind wir wieder bei Big Blue, duschen schnell, tragen die beiden Tauchgänge in unsere Logbücher ein und verabschieden uns von allen. Wir laufen zurück zum Alona42 und werden von unserem Tricycle schon erwartet. Das bringt uns zum Hafen von Tagbilaran, wo wir für 20 nach 3 Tickets für die Fähre nach Siquijor gebucht haben. Wir kommen pünktlich an, bezahlen noch die Hafengebühr und das Gepäck und vertreiben uns die Wartezeit mit einem Mango Milchshake und leckeren Waffeln. Am Ende hat die Fähre auch eine gute halbe Stunde Verspätung, um gegen vier geht es aber dann los zur nächsten Insel Siquijor.

Bohol und Panglao haben unsere Erwartungen schonmal total Übertroffen. Wir hätten nicht gedacht dass Tauchen uns so viel Spaß macht und auch die ersten drei Tage waren so cool und entspannt und die Filipinos sind nett und freundlich, Reisen macht hier wirklich total viel Spaß. Wir freuen uns auf die nächsten 3 Wochen in diesem tollen Land☺️.

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