Neuseeland Fazit

In 50 Tagen in Neuseeland haben wir einiges gesehen und erlebt. Drei Camper haben uns auf unserer Reise begleitet, wobei der erste tatsächlich am coolsten war. Insgesamt sind wir 7.805km gefahren. Ganz schön viel, vor allem da man in Neuseeland doch um einiges langsamer voran kommt als in Deutschland. Dafür kann man hier aber quasi auch jeden Meter Straße genießen, weil der Blick eigentlich immer grandios ist (daher habe ich auch den strategisch klugen Platz der Reiseleiterin aka Beifahrerin gewählt 😎). Marcus hatte auf dem Fahrersitz aber auch oft Spaß, weil die Straßen oft auch super kurvig sind und er immer mal ein bisschen Rennfahrer spielen konnte 😀.

Nachdem wir in 2020 schon viel von der Schönheit der Südinsel gesehen hatten, hat uns die Nordinsel nochmal total überrascht. Auch der nördliche Teil der Südinsel war natürlich wunderschön und beispielsweise mit dem Abel Tasman Nationalpark und den Gletschern ganz anders als das, woran wir uns erinnern. Die Nordinsel war dann ganz anders, aber genauso beeindruckend. Das unfassbar blaue Wasser an den Blue Springs, aber auch die Wanderung auf den Mount Taranaki, die Pinnacles, die vulkanische Landschaft Rotoruas, die tollen Strände und natürlich der Fallschirmsprung werden uns sicher eine ganze Zeit im Gedächtnis bleiben.

Natürlich lief auch nicht alles perfekt, die gecancelte Fähre und der ganze Zusatzaufwand dadurch hat (zumindest mich) ziemlich gestresst, am Ende war Plan B aber ja doch noch ziemlich gut und wir hatten eine super Zeit. Und irgendwie auch witzig, dass Christchurch scheinbar eine ganz besondere Anziehungskraft für uns hat 😀.

Das Wetter war (im Großen und Ganzen) super und es war gegen Ende auch immer weniger los, was spontanes Reisen natürlich noch viel entspannter macht. Für uns war daher der neuseeländische Herbst quasi perfekt, außerdem gibt es Hot Cross Buns ja nur um Ostern herum, was natürlich ein weiteres sehr leckeres Argument für den Herbst ist.

So viele Zahlen gibt es diesmal leider nicht zu nennen. Wieviele Schafe und Kühe wir gesehen haben, können wir gar nicht sagen, es müssen aber mehrere Millionen gewesen sein. Auch die gewanderten Kilometer haben wir gar nicht notiert, aber auch da müssen es ganz schön viele gewesen sein (Millionen aber dann natürlich nicht). Wieviel Schokolade wir dieses Mal gegessen haben, will ich hier lieber nicht schreiben, nicht dass das eines Tages mal eine Krankenkasse liest 😀.

Abschließend können wir nur jedem empfehlen, Neuseeland zu bereisen. Das Land ist so unfassbar vielfältig, die Kiwis wahnsinnig gastfreundlich und Aoteorea mit dem Camper unsicher zu machen ein Traum! Alles was man braucht sind eigentlich gescheite Wanderschuhe, Lust auf Natur und am besten ewig viel Zeit.

Hinterlasse einen Kommentar