Mit dem Taxi geht es für uns zunächst zum Busterminal, von wo aus wir 2 Stunden mit dem Minibus nach Managua fahren. Dort steigen wir um und fahren eine weitere gute Stunde nach Granada. Hier wollen wir etwas länger bleiben und haben ein Hostel für 5 Nächte gebucht. Von Granada aus kann man (neben der Stadt) auch zahlreiches unternehmen, wie Kajak fahren oder Vulkane besteigen. Da wir unser ganzes Gepäck nicht ständig aus- und einpacken wollen, haben wir uns daher hier für einen längeren Aufenthalt und außerdem den Luxus eines Doppelzimmers entschieden.
Vom Busbahnhof aus sind es nur ein paar Minuten zu Fuß in unser Hostel, das De Boca en Boca. Wir checken dort ein und beziehen unser Doppelzimmer, sogar mit eigenem Bad (😍). Das Hostel ist auch super schön, hat einen super gemütlichen Garten mit vielen Hängematten, eine Bar, Gemeinschaftsküche und viel Grün. Nachdem wir uns eingerichtet haben treffen wir uns wieder mit Nina, schlendern durch das kleine Städtchen und suchen einen Tourenveranstalter. Der hat leider schon zu, antwortet aber zum Glück auf unsere WhatsApp-Nachricht. Wir vereinbaren eine Wanderung auf den Mombacho-Vulkan für morgen früh und sind froh, dass das so einfach geklappt hat. Manche Wege dort darf man nur mit einem Guide gehen und wir dachten schon, dass wir das morgen nicht schaffen. Dann geht es zum Supermarkt, wo wir ein paar Snacks für morgen und das heutige Abendessen einkaufen. Zur Abwechslung wollen wir heute mal etwas kochen und decken uns mit Nudeln, Tomatensoße, Käse und Zwiebeln ein. Das kochen wir im Hostel auch gleich, ich hab nämlich Hunger. Dazu gibt es den Welcome Drink im Hostel, der aus Fruchtsaft mit Rum besteht.






Nach dem Spülen setzen wir uns mit einem Bier an die Bar und lesen Reiseführer. Nachdem wir ein bisschen geschmökert haben, setzen wir uns zu Emma und James an den Tisch, mit denen wir den El Hoyo bestiegen haben. Wir trinken noch ein paar Bier mit ihnen und haben einen super netten Abend. Wir erzählen von unserer Tour morgen und die beiden beschließen, uns Gesellschaft zu leisten. Anschließend geht es noch schnell unter die Dusche und ins Bett. Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole, aber das war wieder ein super schöner Tag 😊.
Am nächsten Morgen klingelt der Wecker um kurz vor 7 und wir treffen uns mit Emma und James zum Frühstück. Es gibt Gallo Pinto mit Toast und Rührei. Danach treffen wir uns mit unserem Guide Juan und laufen zur Bushaltestelle. Nach kurzer Zeit kommt der Bus, der uns zum Fuß des Mombacho Vulkans bringt. Von dort aus laufen wir erst einmal hoch. Das sind einige Höhenmeter und es ist auch ganz schön anstrengend. Nach insgesamt ca. 3 Stunden kommen wir oben an und machen uns auf den Weg um den ersten Krater. Leider ist es ziemlich wolkig oben, was aber nicht ungewöhnlich ist, da es hier fast immer regnet und wir uns hier oben im Regenwald befinden. Hat aber auch was! Leider haben wir dadurch auch keine gute Sicht am Aussichtspunkt, dafür sehen wir Brüllaffen und Kolibris und lernen einiges über die Natur.






Nach einer kurzen Pause geht es wieder runter zum Ziplining! Dort düsen wir eine knappe Stunde durch die Bäume, sogar kopfüber und in Superman-Pose, total cool! Außerdem ist auch hier die Natur ein Traum, wir fliegen sogar wieder über Affen! Danach gibt es im Café noch einen leckeren nicaraguanischen Kaffee, bevor wir zurück zur Bushaltestelle gebracht werden und in den nächsten Chicken Bus steigen.











Wir haben einen riesen Hunger, weshalb wir direkt, als wir in Granada ankommen, einer Empfehlung von Juan, James und Emma folgen und mit Nina zu Tostometro gehen. Dort gibt es Burger aus frittierten Kochbananen, und das sogar vegan. Dazu gibt es etwas gegrilltes Gemüse und einen Eistee, was alles unglaublich gut schmeckt. Am Ende gibt es sogar noch einen kleinen Nachtisch, das alles für 5,50€ pro Person. Genau das Richtige nach dem anstrengenden Tag. Im Anschluss gehen wir noch an einer Bäckerei vorbei und Marcus und ich teilen uns einen Donut mit Schokoglasur, ich glaube ich finde heute auch alles unfassbar lecker 😊😀. Dann geht es zurück ins Hostel, wo wir uns erst einmal kurz erholen müssen.

Danach setzen wir uns nochmal zu Emma, James und ein paar anderen in den Garten, tauschen Fotos aus, planen den morgigen Tag und quatschen noch ein bisschen. Dann geht es für uns auch schon in unser Zimmer zurück, das war ein ganz schön langer und anstrengender Tag und wir freuen uns auf die Dusche.
Nachdem wir heute nicht ganz ausgeschlafen haben, gibt es Pancakes mit Bananen zum Frühstück, bevor um 9 unsere erste Tour für heute startet. Mit Emma, James und Greyson aus dem Hostel geht es mit dem Taxi zu den Isletas, wo wir heute eine Kayaktour gebucht haben. Wir bekommen jeder ein Kayak und dann geht es direkt los. Wir paddeln mitten durch die kleinen Inseln, super schön! Wir sehen jede Menge Vögel, Fledermäuse und sogar Brüllaffen und lernen auch hier wieder viel über Flora und Fauna. Nach zwei Stunden machen wir eine kleine Pause an einem Fort, wo es für jeden noch eine Kokosnuss gibt. Danach geht es zurück zum Taxi, was uns wieder ins Hostel bringt. Ein sehr schöner Ausflug und die Beine haben sich sehr über die Pause gefreut 😀!






Im Hostel ruhen wir uns kurz aus, dann haben wir aber auch schon wieder Hunger. Wir laufen über den Markt und erstehen eine Avocado, Tomaten und Litschis. Dann laufen wir noch kurz an der Bäckerei von gestern vorbei und holen uns eine Art Hefezopf mit Käse und auf dem Rückweg Kekse. Das gibt es dann im Hostel als belegtes Brot mit Nachtisch 😊. Und ganz günstig, für alles zusammen haben wir etwa 3,50€ gezahlt. Danach sind wir zum Skypen mit Sabine & Julian verabredet, auch total schön mal wieder etwas aus der Heimat zu hören. Danach müssen wir uns dann auch etwas beeilen, weil wir um 4 schon wieder von Juan am Hostel abgeholt werden, um den Masaya Vulkan zu erkunden. Nach 30 Minuten mit dem Shuttle sind wir auch schon am Fuß des Vulkans, zahlen den Eintritt für den Nationalpark und fahren mit dem Auto weiter bis zum Krater. Dort schauen wir kurz in die Tiefe, bevor es noch ein Stück bergauf geht und wir den Blick auf die Masaya Lagune, die Stadt Masaya und einen anderen Krater genießen, der allerdings total grün ist.




Anschließend geht es wieder zum Krater mit Blick auf den tollen Sonnenuntergang. Als es dunkel ist, sieht man das Magma im Krater sogar fließen, total faszinierend.




Anschließend geht es wieder zurück nach Granada, wo uns der Fahrer bei einem chinesischen Restaurant absetzt. Dort gibt es auch gutes und günstiges lokales Essen, was Juan uns empfohlen hat. Wir essen noch alle zusammen zu Abend, Marcus und ich entscheiden uns für eine klassische Platte mit Käse und scharfem Tofu mit Gemüse und Reis. Das ist beides super lecker und reichlich. Danach laufen wir zurück ins Hostel, wo wir noch ein Bier zusammen trinken und dann super müde ins Bett fallen.
Am nächsten Morgen gibt es wieder ein klassisches Nica-Frühstück, bei dem wir nebenbei nach Unterkünften für unseren nächsten Stopp schauen. Um 10 werden wir vom Taxi abgeholt, dass uns zur Apoyo Lagune bringt. Dort wird heute ein bisschen entspannt nach den actionreichen Tagen. Die Lagune ist wirklich schön, mit super klarem Wasser. Wir springen direkt nach der Ankunft hinein, bevor wir uns mit Asianudeln stärken. Dann nutzen wir die Zeit und planen die nächsten Tage und außerdem unseren Aufenthalt in Costa Rica. Dort werden wir im Dezember sein, was leider auch der touristischsten und daher teuersten Zeit entspricht. Daher haben uns viele geraten, unsere Unterkünfte dort vorzubuchen.




Zwischendurch legen wir eine Pause ein und schnappen uns ein Kayak. Danach ist die perfekte Zeit für ein Eis gekommen, und wir teilen uns ein Banana Split zum Kaffee. Um 16 Uhr werden wir wieder vom Shuttle aufgesammelt und werden zurück zum Hostel gebracht. Gutes Timing, kurz nachdem wir losfahren fängt es nämlich an zu schütten. Alles in allem ein eher touristischer Ausflug, was eigentlich nicht so unser Ding ist, aber für einen entspannten Tag genau richtig. Im Hostel angekommen bewerben wir uns für ein Volunteer-Programm in Costa Rica, bevor wir unter die Dusche springen und uns etwas ausruhen.




Um 8 treffen wir uns mit Pauline und Philipp aus dem Allgäu, mit denen wir in León beim Baseball waren. Die sind gerade auch in Granada und wir nutzen die Gelegenheit. Dadurch, dass Nicaragua nicht soo viele Variationsmöglichkeiten bei der Routenplanung bietet, trifft man hier immer wieder die gleichen Reisenden, was ganz witzig ist. Wir gehen zusammen ins Pita Pita, wo es für Marcus und mich jeweils einen Falafelteller gibt. Wahrscheinlich das teuerste Essen in Nicaragua bisher, aber super lecker! Danach gehen wir noch in die Sandbar, wo es noch ein paar Toña und ein packendes Kickermatch gibt. Bis wir am Ende im Bett liegen ist es fast halb 2, das hat sich für den tollen Abend aber auf jeden Fall gelohnt und wir hoffen, dass wir die beiden irgendwann einmal wieder sehen.

Am Freitagmorgen gibt es wieder die leckeren Pancakes zum Frühstück. Dabei schmökern wir etwas im Reiseführer für Costa Rica. Um 10 treffen wir uns mit Juan und Nina zur Free Walking Tour und lernen endlich auch mal etwas über Granada an sich kennen. Zwischendurch gehen wir in das Schokoladenmuseum und eine Zigarrenmanufaktur. Die Führung ist super interessant, aber es ist auch total heiß. Um 1 gehen wir zum Townhouse Hostel und besorgen uns Karten für den Treehouse Rave heute Nacht. Da bin ich ja mal gespannt was das gibt 😀. Anschließend gibt es unsere heutige Mittagspause im Garden Café, wo es für mich eine Buddha Bowl und für Marcus Quesadillas gibt, die Philipp gestern empfohlen hat.





Danach flitzen wir noch schnell zum Supermarkt, bevor es zurück ins Hostel geht. Dort buchen wir endlich die ersten Unterkünfte für Costa Rica, auch wenn wir mit der Planung immer noch nicht ganz fertig sind. Dabei gibt es schonmal etwas Bier, zur Einstimmung für später. Um 5 kommt Nina und wir setzen uns mit Anna aus unserem Hostel noch zusammen, bevor wir schließlich zum Townhouse laufen, um den Shuttle zum Treehouse zu nehmen. Es stellt sich heraus das „Shuttle“ leicht übertrieben ist, eigentlich ist es eher wie ein Viehtransport 😀. Ist auf jeden Fall abenteuerlich. Nach der halben Stunde Fahrt laufen wir noch ein Stück bergauf, bis wir am Treehouse ankommen. Das ist super cool, wirklich mitten im Dschungel. Es gibt sogar einen Tätowierer, dem Nina auch direkt einen Besucht abstattet. Außerdem gibt es Pizza und natürlich Getränke. Wir genießen die Party, die tatsächlich ziemlich cool ist, dafür dass Techno ja nicht so ganz meins ist. Trotzdem nehmen wir den ersten Shuttle um 12 zurück nach Granada. Ich bin super müde und außerdem geht es morgen ja schon wieder weiter.





Nach knapp 6 Stunden Schlaf (immerhin) gibt es heute wieder das Nica-Frühstück. Danach geht es dann schon wieder ans packen, das klappt aber heute recht gut. Um 11 checken wir pünktlich aus und laufen mit Nina zum Busterminal, wo wir den Bus nach Rivas nehmen wollen. Der fährt auch einfach 10 Minuten früher als der Plan sagt, zum Glück sind wir genau die 10 Minuten früher da und werden noch mitgenommen.
