Vom Flughafen in Managua nehmen wir für 20 Dollar (ich kann einfach viel zu schlecht handeln) ein Taxi ins Zentrum. An der Uni ist der große Busbahnhof, wo wir in einen Kleinbus nach León steigen. Der fährt glücklicherweise durch und ist mit ca. 2€ pro Person auch deutlich erschwinglicher. Gut eineinhalb Stunden werden wir zum Busbahnhof in León kutschiert und machen uns dann mit einer Fahrradrikscha direkt auf den Weg zu unserem Hostel, dem Poco a Poco. Der Rikschafahrer zieht uns leider auch ganz schön ab, das mit den Preisen haben wir noch nicht so drauf, da haben wir direkt Verbesserungspotenzial identifiziert😀. Dafür ist das Hostel superschön mit einem tollen Garten, einer Bar (es gibt sogar einen Kicker!) und einem kleinen Pool. Wir richten uns kurz in unserem 8er-Schlafsaal ein und bringen unsere Wäsche in die Wäscherei nebenan. Das kostet tatsächlich knapp 12€, ganz schön teuer hier😀. Aber dafür gibt’s mal wieder frische Klamotten, nach der Karibikhitze ganz angenehm. Dann machen wir uns auf den Weg in die Stadt, wo wir zuerst das „Kiss Me“ ansteuern und super leckeres Eis und kalt gebrauten Kaffee schlürfen. Bei den 32° ist das sehr erfrischend.


Anschließend geht es weiter durch das Städtchen in Richtung Kathedrale. Man kann sogar auf das Dach steigen und hat einen herrlichen Blick auf die Stadt! Dazu noch die weiße Oberfläche, total surreal. Man muss sogar seine Schuhe ausziehen. Anschließend schlendern wir noch weiter durch Leóns Innenstadt, knabbern ein paar Kochbananen-Chips und gönnen uns einen Smoothie.








Dann geht es zurück zum Hostel, wo wir noch die nächsten Tage planen und die kommendee Unterkunft buchen. Um 18 Uhr gibt es einen Wilkommensdrink im Hostel, den wir natürlich mitnehmen. Es gibt einen alkoholfreien Mojito, zu dem wir noch Rum dazunehmen. Super lecker und auch zum regulären Preis von ca. 2.20€ ziemlich erschwinglich.






Für den Abend haben wir uns bei der „Taco Night“ im Hostel angemeldet. Dazu wird ein Buffet aufgebaut und man kann so viele Tacos essen wie man möchte. Wir sitzen dabei am Tisch mit einem kanadischen Pärchen, einer Niederländerin und einer Österreicherin. Wir unterhalten uns sehr nett und haben einen tollen Abend, nur für die Tacos sind leider nach nicht allzu langer Zeit quasi alle Zutaten alle. Aber wir sind trotzdem satt geworden😊. Außerdem schmeckt der Mojito ziemlich gut und ist mit ca. 2€ ziemlich erschwinglich. Wir sitzen bis kurz nach 10 zusammen, springen dann noch einmal schnell unter die Dusche und gehen müde ins Bett, das war wieder ein langer Tag!
Der nächste Tag startet erstaunlich ausgeschlafen. Trotz der 6 weiteren Leute im Dorm haben wir gut genächtigt und es hat zum Glück auch keiner geschnarcht😊! Wir sind trotzdem gegen halb 8 wach und frühstücken erstmal Müsli mit Joghurt und Banane im Hostel. Dann verarzten wir meine Blasen an den Zehen, die leider noch nicht wirklich besser geworden sind. Marcus geht sogar noch einmal zur Apotheke und besorgt zwei Sprays. Nachdem das erledigt ist, setzen wir uns noch etwas in den Garten, wo wir im Schatten (es ist wirklich unglaublich heiß hier) unsere Unterkunft für Granada nächste Woche buchen und nach dem Bus nach Estelí schauen, wo wir morgen hinfahren werden. Leider gestaltet sich das schwieriger als gedacht, weshalb wir erstmal aufgeben und uns auf den Weg ins Zentrum machen. Nachdem wir Geld abgehoben haben, legen wir eine kurze Pause im Mañana Mañana Café ein, wo wir leckere Paninis mit einem Eiskaffee verputzen. Außerdem nutzen wir das WLAN dort, um noch einmal nach dem Bus zu schauen.

Danach gehen wir erstmal zurück ins Hostel, legen uns in die Hängematten und lesen etwas. Eigentlich wollten wir um 16 Uhr die Free Walking Tour mitmachen, allerdings erfahren wir dann, dass heute um 18 Uhr ein Baseballspiel stattfindet. Da Baseball hier Nationalsport ist, wird das wohl ein riesen Event, was wir uns natürlich nicht entgehen lassen können. Wir schließen uns mit ein paar anderen Hostelgästen zusammen und laufen gemeinsam zum Stadion. Wir stellen auch schnell fest, dass wir alle deutsch sprechen, auch nicht schlecht bei 7 Leuten 😀. Die Tickets in der guten Kategorie (also Sitzplätze) kosten ganze 2€ pro Person und das Bier 1,20€, im Vergleich zudem Eishockeyspiel in Boston total verrückt. Wir haben einen tollen Abend mit netten Gesprächen und toller Stimmung. Außer uns sind eigentlich nur Einheimische im Stadion, sodass wir auch einen guten Eindruck von der Baseballkultur und der Offenheit der Nicas bekommen. Nach dem sechsten Inning gehen wir allerdings, wir haben Hunger, León liegt hinten und es sind schon fast 3 Stunden gespielt. Zwei Mädels aus unserer Gruppe (aus Belgien) haben vor ein paar Tagen eine Kneipentour mitgemacht und wir gehen zusammen in die Bar 23 und damit in Leóns Nachtleben. Dort gibt es noch etwas zu essen und ein paar Getränke, bis wir uns gegen halb 12 auf den Heimweg machen. Nach einer kurzen und erfrischenden Dusche schlüpfen wir dann auch ins Bett. Was ein langer, aber auch wirklich schöner Tag!






Am nächsten Morgen holen wir erstmal unsere Wäsche ab. Danach machen wir uns fertig, quatschen ein bisschen im Hostel und gehen ins Coco Calala zum Frühstücken. Dort sitzen wir super schön im grünen Innenhof und sehen sogar einen Kolibri😍. Es gibt eine Smoothiebowl für mich und einen leckeren Vollkorntoast für Marcus. Riesen Portionen und ein Gedicht, ein super Start in den Tag! Danach geht es zurück zum Hostel, wo wir bezahlen und auschecken. Wir können ein paar Sachen dort lassen, weshalb wir nur mit kleinem Gepäck nach Estelí reisen, super angenehm.



Wir verabschieden uns noch von ein paar Leuten im Hostel und machen uns gegen 12 Uhr auf die Suche nach einem Taxi. Das bringt uns dann zum Busbahnhof, diesmal auch zum normalen Preis von 2,70€. Dort steigen wir in den Chicken Bus nach Estelí. Das ist das Standard- Fortbewegungsmittel hier, dabei sind das ausrangierte amerikanische Schulbusse, in denen man dicht gedrängt sitzt (daher der Name). Man soll ca. 20min vor Abfahrt dort sein, das schaffen wir auch problemlos und bekommen immerhin Sitzplätze. Allein bis zur Abfahrt ist es ein Erlebnis: es laufen total viele Leute durch den Bus und verkaufen über alles mögliche an Essen und Getränken, bis hin zu Kopfhörern und Ladekabeln einfach alles. Zum einkaufen muss man also einfach Bus hier fahren😀. Das Ticket kostet dafür auch nur 3€ pro Person für ca. 3 Stunden Fahrt. Mit dem Fahrtwind ist das alles auch recht erträglich, trotzdem aber abenteuerlich. Nach der Hälfte der Strecke gibt es eine Pause zum pinkeln und essen/trinken an einer „Raststätte“. Danach geht es in bergigeres Gelände und der Bus hat ganz schön zu schaffen. Dafür wird es auch etwas kühler (😍) und es sieht toll aus, ganz anders als der Weg nach León und dessen Umgebung, ziemlich grün und hügelig. Um kurz vor 4 kommen wir an und machen uns erstmal auf die Suche nach einem Café. Das Frühstück war zwar eine riesen Portion, aber für den ganzen Tag reichts dann doch nicht. Wir werden auch schnell fündig und bestellen uns zwei Stücke Torte und Getränke im Coffe & Coktails. Das ist auch alles super lecker, und das obwohl Torten ja eigentlich nicht so meins sind. Danach gibt es noch einen kurzen Abstecher zum Geldautomaten, bevor wir uns auf den Weg zur „Casa Vinculos“ machen, unserer Unterkunft für die nächsten zwei Nächte. Dort richten wir uns häuslich ein, genießen etwas die Ruhe und gehen schließlich ins Restaurant ins Erdgeschoss. Dort gibt es leckeren frischen Saft, eine vegetarische Quesadilla für mich und vegetarische Carbonara (wobei das „vegetarisch“ wohl auf dem Weg in die Küche verloren geht), für Marcus. Abgesehen davon ist es aber wieder sehr lecker. Man merkt auf jeden Fall, dass Estelí wesentlich weniger touristisch ist (also eigentlich gar nicht). Hier wird kein Wort Englisch gesprochen und auch sonst ist das Leben auf die Einheimischen ausgerichtet. Ganz anders als in León, aber auch mal nett das klassische Nicaragua zu erleben. Den restlichen Abend passiert auch nicht mehr viel, wir schauen noch die aktuelle Folge der heute show, schlafen wieder zeitig und freuen uns über die angenehme Temperatur von 20°.

Am nächsten Morgen klingelt der Wecker um 6 und wir machen uns für unsere heutige Canyoning-Tour fertig. Wir trinken noch schnell einen Kaffee im Hotel und bekommen das Frühstück sogar zum mitnehmen in die Hand gedrückt. Wir laufen eine Viertelstunde zum nördlichen Busbahnhof und der Bus fährt auf die Minute pünktlich um 07:30 los. Da könnte sich die DB auch mal eine Scheibe abschneiden 😀. Nach ein paar Stopps ist der Bus total voll, im Gang stapeln sich quasi die Leute. Stört aber keinen und es läuft Musik, also irgendwie trotzdem alles entspannt.
Nach rund zwei Stunden Fahrt kommen wir in Somoto an und werden von unserem Guide Uli (zumindest habe ich das so verstanden😅) schon erwartet. Wir springen auf die Ladefläche des Pickups und fahren in Richtung Canyon. Unterwegs sammeln wir noch 2 amerikanische Jungs und ein belgisch-niederländisches Pärchen auf. Letztere werden uns heute die nächsten 6 Stunden begleiten. Nach ein paar Minuten Fahrt (total cool da hinten drauf 😀) kommen wir an der Basisstation an und ziehen uns um. Dann werden wir vom Pickup zum Einstiegspunkt gebracht und es geht los! Am Anfang laufen wir viel und müssen immer mal wieder das Wasser durchqueren. Ein paar Klippen gibt es auch, Marcus springt die 10 Meter wie ein Profi und ich traue mich immerhin 5! Nach ca. 2,5 Stunden und einer kleinen Pause wird der Canyon enger und der wirkliche Spaß beginnt! Ab jetzt wird fast nur noch geschwommen, gerutscht und gesprungen, ein riesen Spaß!







Auch Rud und Veronique sind super nett und wir unterhalten uns immer mal wieder wirklich gut. Uli (😀) macht seine Sache auch top, er kann zwar nicht viel Englisch, aber in Kombination mit meinem und Ruds Spanisch klappt das super und wir lernen auch noch einiges über die Natur im Canyon. Gegen 3 sind wir am Ende angekommen, fahren noch ein kleines Stück mit einem Boot und laufen ein Stück zurück zur Base. Dort ziehen wir uns um und unser vorbestelltes Essen wartet schon. Für uns Gemüse mit Reis, was super lecker ist und nach der anstrengenden Tour total gut tut. Immerhin sind wir 13km durch den Canyon gelaufen und geschwommen. Dann werden wir wieder zurück zum Busbahnhof gefahren, wo wir den 17 Uhr-Bus zurück nach Estelí nehmen.






Am nächsten Morgen schlafen wir aus und frühstücken dann ganz entspannt in der Casa Vinculos, mal wieder ein traditionell nicaraguanisches Frühstück. Nachdem wir unsere Sachen gepackt haben, laufen wir zum nördlichen Busbahnhof und steigen in einen Minibus nach León. Der fährt ab, wenn er voll ist, also warten wir noch ein paar Minuten bis alle Plätze belegt sind und dann geht es los. Übrigens werden kurzerhand noch zwei zusätzliche Sitze installiert, damit noch mehr in den Bus passen. Das nenn ich mal lösungsorientiert!



Nach gut 2,5 Stunden Fahrt kommen wir in León an und laufen in die Innenstadt. Zuerst geht es zu Volcano Day, wo wir unsere Vulkantour für morgen buchen (🥳). Die müssen wir direkt bezahlen, weshalb es noch einen Abstecher zum nächsten Geldautomaten gibt. Nachdem wir das erledigt haben, geht es noch einmal zum Kiss Me, wo wir ja bereits an unserem ersten Tag fabelhaftes Eis genossen haben. Das gibt es wieder mit einem kalten Kaffee. Super erfrischend bei der Hitze hier. Anschließend geht es wieder zum Hostel, wo wir dieses Mal in dem anderen 8er-Dorm zwei Betten beziehen. Nachdem wir kurz alles abgestellt haben, laufen wir wieder los zur Free Walking Tour, wo wir vom Guide Antonio bereits erwartet werden. Er führt uns mit der Gruppe ca. 2,5 Stunden durch León und erzählt uns währenddessen einiges über die Stadt und das Land, von der Geschichte bis hin zu Gebäuden, der Bevölkerung und der Gegenwart. Daneben laufen wir über den Markt und probieren allerhand klassisch nicaraguanisches Essen und Getränke. Super spannend, interessant und Antonia macht seine Sache wirklich richtig gut. Nach der Tour geht es für uns noch kurz zum Supermarkt, wir müssen nämlich morgen auf die Wanderung 8l Wasser pro Person mitnehmen. Danach geht es zurück ins Hostel, wir packen unsere Rucksäcke für morgen um und machen uns danach auf die Suche nach etwas Essbarem. Wir entscheiden uns heute für vegetarische Burger im Moncho’s und die sind sowas von lecker! Die können auf jeden Fall mit denen in Kanada/den USA mithalten und kosten immerhin nur die Hälfte. Und das Bier dazu vielleicht ein Fünftel 😀. Wir sind super positiv überrascht und sehr zufrieden mit unserer Wahl. Danach geht es zurück zum Hostel.








Am nächsten Morgen klingelt der Wecker um 7. Wir räumen wieder einmal unsere Sachen zusammen, packen alles ein und frühstücken wieder im Hostel. Um kurz nach 8 werden wir eingesammelt und zu Volcano Day gefahren. Dort bekommen wir alles, was wir für den Tag noch brauchen (Rucksäcke, Isomatten und Schlafsäcke), packen unser Zeug dazu und dann geht es zum Cerro Negro, dem jüngsten Vulkan in Zentralamerika. Dort steht das erste Tageshighlight an, Vulkanboarding! Das machen wir in einer größeren Gruppe, wir werden alle mit einem Rucksack ausgestattet (der Große bleibt zum Glück im Bus) mit einem Schutzanzug, Schutzbrillen und Handschuhen. Dann kommt der anstrengende Teil, wir laufen den ganzen Vulkan mit den Boards nach oben. Dort hat man allerdings auch schon traumhafte Aussichten und der Weg ist tatsächlich etwas weniger anstrengend als befürchtet. Es ist zwar super heiß, aber auch ziemlich windig, was es recht erträglich macht. Oben schauen wir uns noch zwei Krater an, bevor wir uns für den spaßigsten Teil die gelben Anzüge anziehen.








Dann geht es auf dem Board wieder nach unten. Das macht super viel Spaß, ein bisschen wie Schlitten fahren auf schwarzem Sand😀. Unten gibt es einen Nica Libre (Nicaraguanischer Rum mit Cola) und dann geht es für die kleinere Gruppe direkt zum nächsten Highlight.




Wir fahren ein kurzes Stück zum Fuß des El Hoyo, wo wir uns den gröbsten Staub abwaschen können und die anderen besser kennenlernen. Außer uns beiden sind ein irisches Pärchen, drei Freunde aus Krakow, eine Schweizerin und eine Kanadierein mit von der Partie. Begleitet werden wir von einem lokalen Guide und einem Volunteer aus Chicago. Also eine super gemischte Truppe und alle sind wahnsinnig nett. Wir genießen dann auch endlich unser Mittagessen, jeder kann sich sein Baguette selbst belegen (quasi wie bei Subway, nur ohne Fleisch 😀). Danach geht es richtig los, wir packen noch unsere Zelte und das Essen ein und dann geht es bergauf. Die erste Stunde ist wahnsinnig anstrengend, die Rucksäcke sind unfassbar schwer (noch ca. 7l Wasser und der ganze Rest), es sind über 30° und wir laufen die ersten Minuten in der prallen Sonne das steilste Stück hoch. Wir machen aber auch einige Pausen und irgendwie schaffen es alle und haben vor allem immernoch super Laune. Danach wird es glücklicherweise flacher und schattiger. Unterwegs sammeln wir noch Feuerholz für das heutige Lagerfeuer und nach gut 3 Stunden kommen wir an unserem Ziel an.




Wir schlagen unsere Zelte auf, genießen kurz die Aussicht und laufen noch ein Stück den El Hoyo hoch, zu der Stelle, wo der Vulkan sogar qualmt und dem „großen Loch“, was bei der letzten Eruption entstanden ist. Dort bleiben wir etwas länger und schauen uns den traumhaften Sonnenuntergang an. Der Aufstieg hat sich auf jeden Fall gelohnt! Danach geht es wieder zum Camp zurück, wo unsere beiden Guides schon das Abendessen vorbereitet haben. Es gibt Veggie-Tortillas (mit Bohnenmus, Gemüse, Nachos), die sind wahnsinnig lecker und werden sicher von uns mal nachgemacht😊. Als Abschluss gibt es dann noch Marshmallows am Lagerfeuer, wo wir noch eine Weile zusammen sitzen. So ein schöner Tag!




Am nächsten Morgen ist das erste Ziel der Sonnenaufgang, also klingelt der Wecker nach einer Nacht mit viel Wind und wenig Schlaf bereits um viertel nach 4. Wir machen uns fertig, bauen das Zelt ab und laufen gegen kurz vor 5 nochmal auf den El Hoyo. Leider ist es heute ziemlich bewölkt, sodass der Sonnenaufgang weniger spektakulär ist als gedacht, aber trotzdem faszinierend. Anschließend geht es wieder zurück ins Camp, wo wir ein leckeres Porridge frühstücken. Nachdem alles zusammengepackt ist, geht es zum letzten Highlight unserer Tour, der Lagune.


Dazu geht es zunächst steil bergab, dann in den Wald hinein und dort durch ziemlich welliges Gelände. Der Wald ist toll, total grün und wir hören und sehen viele Vögel. Trotzdem ganz schön warm und anstrengend, als wir nach 3 Stunden an der Laguna de Asososca ankommen, sind wir alle einfach nur erleichtert. Wir springen direkt ins Wasser und genießen es, den Schweiß und Staub vom Körper waschen zu können. Nach der Pause müssen wir noch eine halbe Stunde laufen, noch einmal steil bergauf und dann eine Straße entlang, bis wir von unserem Fahrer erwartet werden. Ich glaube ich fand noch nie eine Wanderung so anstrengend, obwohl wir schon viele anspruchsvollere Wanderungen mit ähnlichem Gepäck geschafft haben. Da merkt man doch die Hitze und die ungefähr 2 Stunden Schlaf. Trotzdem ein super cooles Erlebnis und auf jeden Fall eine Herausforderung!



Nach einer guten halben Stunde hält unser Fahrer am Seitenstreifen an, weil etwas mit dem Motor nicht in Ordnung ist. Dabei wollen wir alle einfach nur zurück😀. Wir warten eine halbe Stunde, dann geht es zum Glück weiter. Dann ist es auch nur noch ein kurzes Stück und wir tauschen die Rucksäcke wieder gegen die eigenen. Danach gibt es noch ein Mittagessen zusammen, das wir vorbestellt haben. Wir beide bekommen den vegetarischen Teller mit Reis und Bohnen, Rührei, Käse, etwas Salat und Platanos. Das schmeckt wieder sehr lecker (wie sollte es nach der Anstrengung auch anders sein). Anschließend geht es für uns wieder ins Poco a poco, wo wir diesmal zwei Betten im dritten Schlafsaal mit 10 Betten und Klimaanlage beziehen. Als erstes holen wir uns um die Ecke ein Eis, bevor wir in den Pool im Hostel springen. Nach einer Runde Tischtennis im Anschluss geht es unter die lang ersehnte Dusche und ab zum Abendessen, heute ins SUA. Dort teilen wir uns einen mediterranen Salat mit Ziegenkäse und eine vegetarische Lasagne. Dazu gibt es wohlverdientes Bier. Heute schlafen wir bestimmt bestens. Das Essen ist hervorragend und genau das Richtige nach dem heutigen Tag. Danach geht es zurück ins Hostel. Auf dem Weg holen wir uns noch ein weiteres kleines Eis (haben ein günstiges und leckeres gefunden), bevor um 8 der Quizabend beginnt, für den wir uns angemeldet haben.


Der Quizabend ist super witzig, wir sind mit 5 Holländerinnen im Team und werden am Ende immerhin Zweite von Vier 😊. Dann sind wir allerdings super müde, gehen direkt ins Bett und schlafen sofort ein.
Am nächsten Morgen wache ich um 6 auf, höre noch etwas Hörbuch und warte, bis der Wecker klingelt. Um kurz vor 8 wacht auch Marcus auf und wir gehen noch einmal ins Coco Calala frühstücken. Dort treffen wir uns mit Nina aus Winterthur, die die letzten zwei Tage mit uns gewandert ist. Diesmal gibt es eine Bowl mit Ananas für mich, einen Frühstücksburrito für Marcus und den Avocadotoast für Nina. Das ist alles wieder super lecker und wir haben ein tolles Frühstück. Anschließend geht es zurück ins Hostel, wir packen alles zusammen und treffen uns wieder mit Nina, mit der wir uns auf den Weg nach Granada machen.
