Start in Nicaragua – Eine Woche Karibik

Nach den ersten 5 Stunden Flug kommen wir gut und überpünktlich in San Salvador an. Dort stellen wir bei einem Blick auf die Infotafel allerdings fest, dass unser Anschlussflug leider zwei Stunden Verspätung hat. Jetzt wird die ohnehin kurze Nacht wohl noch etwas kürzer 🙈! Immerhin gibt es dafür kostenlos etwas zu essen und trinken. Leider nichts vegetarisches außer Chips, die nächsten Wochen werden sicher eine Herausforderung. Vielleicht gibt es dann doch auch mal Fisch für mich. Die Wartezeit vergeht im Endeffekt aber doch schneller als gedacht, dann ist es noch ein kurzer Flug nach Managua und wir sind endlich da. Nach ausgedehnten Sicherheitskontrollen werden wir vom Hotelshuttle abgeholt und fahren in das Airport X. Als wir endlich im Bett sind klingelt der Wecker in weniger als zwei Stunden, also schnell schlafen!

Um 10 vor 4 ist es dann auch schon wieder soweit und wir quälen uns aus dem Bett. Zum Glück gibt es ab 4 Uhr Frühstück, daher schnappen wir uns beide noch Käsesandwiches und einen Kaffee, bevor wir vom Shuttle wieder zum Flughafen gefahren werden. Diesmal zum kleinen Nationalen, der direkt neben dem großen Flughafen liegt. Als wir ankommen (gut 2 Stunden vor Abflug) ist dieser aber noch geschlossen. Auch als er aufmacht ist alles ziemlich entspannt, wir müssen sogar für unser Übergepäck nichts zahlen (nur 13.88kg sind hier erlaubt) und sparen so immerhin gut 20$. Hat durchaus auch seine Vorteile wenn alles etwas pragmatisch abläuft. Dann heißt es mal wieder warten bis zum Abflug. Hier ist alles wirklich putzig, das Flugzeug ist super klein, im Warteraum sitzen nicht mal 50 Leute und es gibt keine Gepäckbänder oder ähnliches, das Gepäck wird mit einem großen Handkarren zur Maschine gebracht 😀. Und in Nicaragua gibt es am Flughafen sowie in den Flugzeugen Maskenpflicht, woran sich sogar (fast) alle ohne Murren halten. Wieder kommen wir pünktlich am Flughafen an, holen unser Gepäck und steigen ins nächste Taxi.

Das Taxi bringt uns zuerst zur Bank, da man auf den Inseln quasi nur bar zahlen kann. Dann setzt er uns am Dock ab, wo wir erfahren, dass das Boot zur kleinen Insel heute nicht um 10:30, sondern um 14 Uhr fährt. Wir kaufen uns natürlich trotzdem schonmal zwei Tickets, müssen aber dann noch 5 Stunden Zeit in der Hitze mit dem ganzen Gepäck totschlagen, uff! Zuerst gehen wir zu Claro und besorgen uns eine Sim-Karte und mobiles Internet. Dann gibt es ein zweites, traditionelles nicaraguanisches Frühstück. Super lecker und es macht auf jeden Fall satt. Dann wechseln wir den Ort und gehen in eine Bar, wo wir uns erstmal ein kühles Bier am Wasser gönnen. Endlich mal wieder günstig, mit ca. 1,50€ pro Bier 😊 und lecker schmeckt es auch noch!

Dazu unterhalten wir uns mit einem netten kanadischen (was auch sonst) Pärchen am Nebentisch, die uns super viele nützliche Tipps für unseren Aufenthalt auf der Insel geben. Dann ist es endlich kurz vor 14 Uhr und wir gehen zum Dock, setzen uns ins Boot und es kann losgehen! Denken wir jedenfalls, irgendwie muss das Boot noch auf die Genehmigung der Marine warten, ablegen zu dürfen und das dauert am Ende noch einmal 45 Minuten 🙄! Um viertel nach 3 sind wir dann endlich auf Little Corn Island und werden mit einem weiteren Boot ein paar Minuten weiter zum Ensueños, unserer Unterkunft, am Nordufer der Insel gebracht. Endlich angekommen werden wir nett von unseren Gastgebern begrüßt und beziehen unser supercooles Baumhaus.

Die Anlage gefällt uns super gut, hier gibt es nicht viel, außer verschiedenen Holzhütten, einer Küche ohne Strom (also mit Feuerstelle), dem Meer und super vielen Palmen und Pflanzen. Generell gibt es keinen Stromanschluss, hier wird alles über Solar gemacht. Wenn die Sonne nicht viel scheint und der Akku leer ist, gibt es eben keinen Strom mehr. Nachhaltiger geht es quasi kaum. Dann springen wir endlich ins Meer, wenigstens kurz, da dann auch schon wieder die Sonne untergeht. Die Dusche danach ist herrlich und erfrischt setzen wir uns an den Tisch, wir haben uns der Einfachheit halber heute für das Abendessen im Ensueños entschieden. Es gibt eine salatähnliche Vorspeise, danach Kochbanane und eine riesige Quinoa-Gemüsepfanne und zum Nachtisch Schokokuchen und einen Gewürztee. Alles schmeckt hervorragend und wir sind froh, uns dafür entschieden zu haben. Nach dem Essen machen wir uns auch direkt auf den Weg ins Bett, nach diesem langen und anstrengenden Tag brauchen wir dringend eine Mütze Schlaf!

Nach ca. 12 Stunden Schlaf (der war nötig 😀) wachen wir mit Blick auf das Meer und das Rauschen dazu auf. Herrlich 😊! Es sind zwar um die 28°, aber da ein bisschen Wind geht konnten wir auch gut schlafen. Danach geht es in den „Ort“ auf der Insel, dort suchen wir uns zunächst etwas zum Frühstück, bevor wir den Süden der Insel erkunden. Wir laufen durch Palmenwälder bis zum nächsten Strand und schauen uns auch die übrigen Strände zu beiden Seiten an. Am schönsten Strand springen wir ins Wasser und kühlen uns ab. Das tut gut 😊! So eine wirkliche Abkühlung ist es aber auch nicht, das Wasser hat hier ungefähr 28°, da würde wahrscheinlich sogar mein Papa ohne zu Jammern reingehen 😀.

Danach geht es noch ein Stück weiter an der Küste entlang, bis wir ein kleine Pause im „El Bosque“ einlegen, wo wir ein großes Wasser und einen Saft trinken. Kuchen, Eis oder so gibt es leider nicht und auch kein Bier. Daher bleibt es bei den Getränken und wir gehen im Anschluss zurück in Richtung Hafen, um dort ein Bier zu ergattern. Leider hat scheinbar alles zu, wo es Bier gibt. Hier gab es vor kurzem einen Hurricane, der auch einigen Schaden angerichtet hat, vor allem wohl aber Touristen abschreckt. Daher ist auch nicht viel los auf der Insel. Wir finden schließlich an einer Art Kiosk Bier und Kekse, welche wir dann einfach auf einem großen Stein mit Blick aufs Meer genießen. Dann knurrt auch so langsam der Magen und wir gehen wieder ins El Bosque zurück, wo die vegetarischen Gerichte auf der Karte ziemlich gut klangen. Hier gibt es für mich eine Gemüsepfanne mit Reis und für Marcus ein vegetarisches Curry mit Reis. Dazu gibt es sogar noch einen kleinen Salat und ein Stück Schokokuchen zum Nachtisch, für umgerechnet 5€ pro Person. So lässt es sich aushalten 😀! Danach machen wir uns wieder auf den Rückweg zum Ensueños. Es ist zwar erst halb 6, aber der Tag war dann doch ganz schön lang und wir müssen ja auch noch 20min zum Baumhaus laufen. Dort gibt es wieder eine angenehme Dusche bevor wir uns tatsächlich schon ins Bett legen. Irgendwann raschelt es im Dach und ich sehe tatsächlich eine Vogelspinne 😳! So ganz Geheuer ist uns das nicht, deshalb schreibe ich unserem Host, der sie hervorlockt und fängt. So schlafen wir dann doch ruhiger 😀.

Am nächsten Morgen schlafen wir aus (was hier aber auch nicht sonderlich lang ist 😀), frühstücken in unserer Unterkunft und unterhalten uns lang mit Ramon. Danach leihen wir uns Schnorchelausrüstungen und stürzen uns in die Fluten. Dort sehen wir auch tatsächlich einige Korallen und kleine Fische. Zwischendurch gibt es eine kurze Pause, in der wir frische Bananen verputzen. Nach einem zweiten Schnorchelgang entspannen wir kurz in der Hängematte, bevor wir uns fertigmachen und ins Dorf gehen. Dort haben wir um 17:30 eine Nacht-Schnorcheltour gebucht, vor der wir noch etwas essen wollen. Wir nehmen diesmal den Weg am Strand entlang, anstatt durch den Wald. Unser Ziel ist auch heute wieder das El Bosque (wegen des vielseitigen vegetarischen Angebots dort und mangels Alternativen). Der Weg am Strand entlang zieht sich leider mehr als gedacht, sodass wir etwas später ankommen als geplant und uns beim Essen ziemlich beeilen müssen.

Wir kommen etwas später als vereinbart am Boot an, was aber zum Glück kein Problem ist. Dann geht es los, wir fahren ziemlich genau auf Höhe des Ensueños, nur weiter draußen. Jeder bekommt eine Taschenlampe, mit der man den Meeresgrund ziemlich gut sieht und los geht’s. Charlie zeigt uns den Weg und auf unserer Tour sehen wir tatsächlich sechs Schildkröten (wovon eine wirklich riesig ist), einen Barrakuda, einen Kugelfisch und natürlich viele kleine Fische. Super cool! Zwischendurch knipsen wir die Taschenlampen aus und schauen uns das biolumineszierende Plankton an. Total verrückt, wie durch unsere Bewegungen kleine grüne leuchtende Punkte entstehen, sieht quasi aus wie grüne Glühwürmchen im Wasser. Außerdem sehen wir unter uns, wo sich am Meeresgrund etwas bewegt, absolut faszinierend. Danach werden wir sogar direkt am Ensueños rausgelassen, so ein Service! Dann gibt es noch eine schnelle Dusche unterm Sternenhimmel, bevor wir glücklich ins Bett fallen.

Der nächste Morgen startet wieder mit einem entspannten und super leckeren Frühstück im Ensueños. Wir unterhalten uns diesmal mit Jud, unserer Gastgeberin. Super interessant, wir lernen viel über das Leben auf der Insel und wie hier zum Beispiel Dächer gebaut werden. Danach entspannen wir erstmal etwas und lesen in den Hängematten. So lässt es sich doch aushalten 😀!

Danach gibt es ein paar Nüsse und dann muss leider schon wieder gepackt werden. Alles ganz schön anstrengend bei der Hitze. Anschließend springen wir zur Abkühlung ein paar Minuten ins Meer, bevor wir nach einer schnellen Dusche in Richtung Dorf laufen. Zunächst ist unser Ziel aber der Leuchtturm, von wo aus man einen tollen Blick über die Insel haben soll. Beim dritten Anlauf finden wir den Weg auch endlich (zum Glück sind die Nicaraguaner super nett und erklären uns sehr geduldig den Weg). Dort kann man sogar hochklettern, ganz schön abenteuerlich! Aber der Blick ist wirklich toll.

Im Anschluss geht es wieder runter auf den normalen Weg bis zur „La Cantina“, wo wir heute mal mexikanisch Essen. Es gibt Tacos und Chimichanga, beides in der Veggie-Variante und super lecker! Dazu probieren wir heute Victoria, das zweite lokale Bier. Wir treffen im Restaurant zwei deutsche Mädels, die schon mit uns auf die Insel geflogen sind und uns auch die letzten Tage immer wieder über den Weg gelaufen sind. Wir setzen uns zu Ihnen und haben einen super netten Abend mit Jana und Ilva. Auch mal wieder schön, sich mit anderen auf Deutsch zu unterhalten. Danach geht es wieder zurück zum Ensueños, wo wir noch kurz unter die Dusche springen und uns von Ramon verabschieden. Die Duschen unter dem Sternenhimmel, das Baumhaus, das Einschlafen zum Meeresrauschen und die Natur um uns herum werden uns schon fehlen, das war auf jeden Fall ein einzigartiges Erlebnis an das wir lange zurückdenken werden. Dann geht leider auch unser letzter Tag in diesem kleinen Paradies zu Ende.

Ein paar Stunden später klingelt der Wecker schon wieder. Wir packen unsere restlichen Sachen zusammen und werden um 05:40 Uhr von einem kleinen Panga am Ensueños abgeholt. Leider fängt es, gerade als wir los wollen, an zu regnen. Und Regen heißt hier in der Regel, dass es für eine kurze Zeit schüttet. Wir warten dann doch noch im Baumhaus, allerdings sind wir klatschnass, bevor wir alles wieder rein geräumt haben. 15min später ist der Spuk auch schon wieder vorbei, und wir fahren zum Hafen. Dort steigen wir in das große Panga um, allerdings fängt es hier wieder an zu regnen. Es gibt zum Glück eine Plane, die alle über das Boot halten, ganz trocken bleibt man natürlich trotzdem nicht.

Als wir auf Big Corn ankommen, hat der Regen zum Glück auch etwas nachgelassen. Wir fahren ein kurzes Stück mit dem Taxi zu unserer neuen Unterkunft, La Princesa de la Isla. Dort beziehen wir unseren Bungalow direkt am Meer und frühstücken erstmal im dazugehörigen Restaurant am Wasser. Da das Wetter immer noch nicht ganz so mitspielt, genießen wir einfach, dass wir mal WLAN haben und im Trockenen sitzen und nutzen das schlechte Wetter, um die nächsten Tage etwas zu planen. Das einzig nervige sind dabei leider die Moskitos, die uns scheinbar ganz toll finden. Nach den letzten 4 Tagen sind wir schon ziemlich zerstochen und es wird leider nicht besser. Rund zwei Stunden, eine Buchung, ein dutzend Stiche später zeigt sich dann auch glücklicherweise die Sonne.

Wir überlegen, was wir schönes unternehmen können und laufen ins Dorf. Dann kontaktieren wir Franky, einen Taxifahrer, den wir von den Kanadiern empfohlen bekommen haben. Er meldet sich nach ein paar Minuten und sammelt uns an der Bank auf. Danach machen wir eine Tour mit ihm, bei der er uns in 3 Stunden fast die gesamte Insel zeigt und ganz viel dazu erzählt. Das ist super cool, spannend und kurzweilig. Unterwegs gibt es etwas zu trinken, eine frische Kokosnuss und Gebäck in einer kleinen Bäckerei (so lecker!). Außerdem haben wir jetzt für rund einen Monat Restaurants im Kopf 😀. Keine Ahnung wie wir uns da bei den drei Nächten hier entscheiden sollen. Danach geht es kurz zurück zum Hotel, bevor wir uns auf den Weg zum Abendessen machen. Wir werden um die Ecke im The Buccaneer fündig, wo ich ein Curry und Marcus Nudeln verputzt. Dazu gibt es Toña, das in meinen Augen bessere nicaraguanische Bier. Es ist süffiger und schmeckt fast wie mein liebstes deutsches Bier. Danach laufen wir das kurze Stück zurück zu unserer Unterkunft, wo wir noch kurz den herrlichen Sternenhimmel bewundern, uns über die kalte Dusche freuen und kaputt ins Bett fallen.

Am nächsten Morgen schlafen wir aus und machen uns auf den Weg zum Frühstück. Das gibt es auch im Buccaneer um die Ecke, für Marcus ein europäisches Frühstück mit Eiern, Cheddar und Toast und für mich Müsli mit frischem Obst und Joghurt. Um 10 sammelt uns Franky dort auf und bringt uns zu sich nach Hause, wo wir uns zwei Räder ausleihen, mit denen wir heute die Insel unsicher machen wollen. Als erstes geht es für uns zum Flughafen, wo wir Tickets für unseren Rückflug nach Managua am Montag buchen. So sparen wir uns die Steuern und die Online-Buchungsgebühr und damit sogar gut 100€! Das hat sich doch gelohnt. Dann geht es weiter und wir fahren an der Küste entlang in Richtung Süden. Am südlichsten Punkt geht es ein ganzes Stück bergauf (ganz schön anstrengend in der Hitze!), der Schweiß wird aber mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Dann geht es über eine Art Feldweg wieder in Richtung Meer, wo wir an einer Beach Bar eine herrliche Pause einlegen, ins Wasser springen, etwas trinken und eine Kleinigkeit essen. Das Wasser ist heute super ruhig und klar, sodass wir sogar beim Schwimmen schon viele Fische beobachten können. Danach geht es weiter die Küstenstraße entlang. Wir stoppen am Schnorchelverleih und buchen eine Tour für morgen früh. Anschließend geht es zu der Bäckerei, die uns Franky gestern gezeigt hat und wir trinken einen Kaffee zu Carrot Cake, einem kleinen Kokostörtchen und einer Empanada. Danach geht es noch einmal zur Bank und neues Wasser kaufen, bevor wir zur Unterkunft zurück fahren und dort noch einmal ins Meer springen. Nach der Dusche bringen wir die Räder zu Franky zurück und er fährt uns zur einzigen Pizzeria auf der Insel. Dort gibt es leckere und riesige Pizzen, mit Pesto und Walnüssen für mich und Marcus Standardpizza (Quattro Formaggi) für ihn.

Der nächste Morgen startet wieder mit einem Frühstück im The Buccaneer, diesmal mit Joghurt und Müsli für uns beide. Danach sammelt uns Franky dort auf und fährt uns zu unserer Schnorcheltour, die wir gestern unterwegs gebucht haben. Dort bekommen wir unsere Ausrüstung und es geht direkt los. Wir schwimmen ein Stück raus und sehen super viele schöne Fische. Am schönsten ist ein leuchtend blauer Fisch, das sieht wahnsinnig toll aus! Kurz später sehen wir tatsächlich auch noch einen Stechrochen! Der ist auch recht groß und bewegt sich total anmutig im Wasser. Wir sind total begeistert. Dann geht es wieder zurück an Land, immerhin ganze zwei Stunden später!

Leider habe ich von den Flossen ziemlich fiese Blasen an den Zehen, und als wir im Restaurant nebenan eine Pommes essen und Saft dazu trinken, bemerke ich auch noch Sonnenbrand an meinem linken Arm. Na toll! Leider hat es sich auch ziemlich zugezogen und ist stürmisch, also leider recht ungemütliches Wetter an unserem letzten Tag im Paradies. Da es kaum etwas vegetarisches auf der Karte gibt, laufen wir ca. eine halbe Stunde zur Beach Bar von gestern. Dort ist es zwar auch windig, aber immerhin gibt’s eine bessere vegetarische Auswahl. Als wir ankommen trinken wir erstmal ein entspanntes Bier am Meer. Nach einem zweiten bestellen wir etwas zu essen, heute wieder Tostones con Queso, gebratenes Gemüse und Nudeln in Knoblauchsoße. Danach holt uns ein Taxi ab und wir lassen uns noch einmal zum The Buccaneer fahren, wo wir noch ein Stück Cheese Cake essen. Der perfekte Abschluss für den letzten Tag auf den Corn Islands. Anschließend steht dann der Rückweg zu unserer Unterkunft an und leider wieder einmal das Packen unserer Rucksäcke. Das weiß ich ja jetzt schon, dass ich das niemals vermissen werde 😀! Außerdem bemerken wir leider noch etwas mehr Sonnenbrand, da hat wohl die Sonnencreme dem Schnorcheln nicht Stand gehalten, so ein Käse. Nach einer erfrischenden Dusche geht es dann auch ins Bett, morgen müssen wir schließlich wieder früh am Flughafen sein.

Um kurz nach fünf stehen wir auf, packen unsere restlichen Sachen zusammen und laufen wieder zum Buccaneer (doch unser Standard-Lokal geworden 😉), wo wir ein letztes Müsli-Frühstück genießen. Dort holt uns Franky ein letztes Mal um kurz vor sieben ab und bringt uns zum Flughafen. Da klappt alles wieder hervorragend, wir kommen schnell durch die Sicherheitskontrolle und müssen wieder nichts für unser Übergepäck zahlen. Glück gehabt 😀!

Wir sind super froh, unsere Reise in Nicaragua auf den Corn Islands gestartet zu haben und auch, dass wir uns dafür entschieden haben, beide Inseln zu besuchen. Beide irgendwie ähnlich, aber auch total verschieden. Dazu noch sicher, günstig (wir haben knapp 100€ pro Person und Tag ausgegeben, inkl. Flüge und allen anderen Ausgaben) und zum ankommen perfekt. Definitiv eine Reiseempfehlung von Herzen 😊!

Hinterlasse einen Kommentar