Die letzten zwei Tage in Kanada

Der Grenzübertritt nach Kanada geht sehr viel unkomplizierter und schneller als unsere Einreise in die USA (zum Glück). Im kanadischen Niagara Falls (mit den Städtenamen sind sie hier super kreativ) parken wir das Auto wieder, diesmal leider nicht ganz so günstig wie auf der anderen Seite des Flusses. Wir laufen zuerst einmal am Ufer entlang und bestaunen die Aussicht. Obwohl wir uns ja genau das gleiche nochmal anschauen, ist es von der kanadischen Seite aus noch eindrucksvoller. Nachdem wir alles gesehen haben, geht es danach auf den Skylon Tower. Dort hat man einen wahnsinnig tollen Blick und die Szenerie sieht noch einmal ganz anders aus. Wir warten dort oben bis es dunkel wird und die nächtliche Beleuchtung angeht. Das sieht traumhaft aus, vor allem als die kanadische und die amerikanische Flagge auf die beiden Fälle gestrahlt werden. Richtig schön!

Danach geht es zu unserer letzten Unterkunft in Kanada, dazu fahren wir noch einmal knappe 20min nach St. Catharines. Nachdem wir uns kurz umgeschaut haben, zaubern wir uns mal wieder Chili sin Carne, nach dem langen Tag haben wir einen Bärenhunger! Danach geht es nur noch ins Bett mit der neuen Folge der „heute show“.

Unser letzter Tag (😭) in Kanada startet mit einem entspannten Frühstück und einem netten Gespräch mit Barb, unserer Gastgeberin. Danach erledigen wir ein paar wichtige Anrufe und machen uns auf den Weg nach Niagara-on-the-Lake. Auf dem Weg fahren wir durch viele Weinfelder und an super schönen Weingütern vorbei. Damit hätten wir hier auch nicht gerechnet 😀. In Niagara-on-the-Lake angekommen, schauen wir uns das hübsche kleine Städtchen an und essen ein Eis, bei dem 25° heute passt das gut zum Wetter.

Danach fahren wir noch zum Hafen von St. Catherine’s und spazieren die Landzunge entlang bis zum kleinen Leuchtturm. Anschließend geht es noch zum nächsten Walmart, wir brauchen noch ein paar Kleinigkeiten bevor es morgen nach Nicaragua geht. Dann stellen wir das Auto an der Unterkunft ab und laufen in das Stadtzentrum. Dort gibt es super leckeres Essen im Brass Monkey Local. Für mich gibt es Pommes mit Zeug drauf und für Marcus überbackene Nachos. Beides aber auch ganz schön große Portionen, sodass wir uns pappsatt wieder auf den Heimweg machen. Dort müssen wir leider dann jetzt auch wieder unsere sieben Sachen in unsere Rucksäcke quetschen, welch ein Spaß!

Während der letzten Nacht in Kanada bekommen wir sogar noch eine Stunde geschenkt, hier wird nämlich eine Woche später als in Deutschland auf Winterzeit umgestellt. Nach einem letzten leckeren Frühstück packen wir den Rest unserer Sachen (da kommt ganz schön was zusammen) und machen uns schweren Herzens auf den Weg zum Flughafen nach Toronto, wo wir vor fast genau zwei Monaten angekommen sind. Nach einer Stunde Fahrt kommen wir dort an und geben den Mietwagen ab. Dafür hatten wir eigentlich extra viel Zeit eingeplant, da wir nicht wussten, ob wir noch etwas wegen unseres Unfalls und der Autowechsel zahlen müssen. Tatsächlich ist dem aber nicht so und nach 3 Minuten sind wir das Auto los. So entspannt haben wir noch nie einen Mietwagen zurückgegeben, passt irgendwie zu unserem Aufenthalt in Kanada 😀!

Bis zum Abflug haben wir jetzt allerdings noch 4,5 Stunden 🤣! Wir gehen also ganz entspannt zum Check-in, geben unsere Rucksäcke ab, essen das restliche Chili von vorgestern, passieren die Sicherheitskontrollen und schlendern in Richtung Gate. Danach sind allerdings immer noch gute zwei Stunden Zeit bis zum Abflug. Am Flughafen ist aber alles top organisiert (wir sind aber auch super früh dran). Wir laufen am Gate nach Frankfurt vorbei (😎) und statten Tim Hortons noch einen Besuch ab. Dort gibt es für mich noch einmal einen Pumpkin Spice Muffin, für Marcus einen Donut und für uns beide groooße Cappuccini (das ist hier alles übrigens am Flughafen nicht teurer als sonst überall). Danach ist es auch schon fast geschafft und wir sitzen pünktlich im Flieger nach Managua.

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