USA und Nordamerika Zusammenfassung

Nach insgesamt 58 Tagen und 10.910 gefahrenen Kilometern (😳) geben wir den Mietwagen wieder dort in Toronto ab, wo wir ihn am Start unserer Reise abgeholt haben (also nicht genau den, die Geschichte kennt ihr ja…).

Auch nach Kanada haben wir noch viele tolle Abenteuer erlebt. In den USA haben wir in 21 Tagen 3.309km zurückgelegt. Also auf den Tag gerechnet deutlich weniger als in Kanada, obwohl wir auch dort ganz schön viel gesehen haben.

Unsere Highlights waren der Acadia Nationalpark, die Adirondacks, die Niagarafälle und definitiv New York City. Aber auch das Eishockeyspiel in Boston und die vielen anderen Wanderungen und Erlebnisse waren toll!

Gerade im direkten Vergleich zu Kanada gibt es natürlich ein paar Unterschiede. Was den Verkehr, die Temperatur (Fahrenheit /Celsius) und die Massen an Müll angeht, geben sich die beiden Länder (leider) nicht viel. Mal abgesehen davon, dass es in den USA natürlich Meilen gibt und in Kanada km. Ansonsten haben wir uns in Kanada noch etwas wohler gefühlt, die Menschen sind irgendwie offener, interessierter und herzlicher. Airbnbs gab es in den USA kaum mit Frühstück und wirklich viele Gespräche mit unseren Hosts gab es hier auch nicht (im Gegensatz zu Kanada, was uns dort ja so gut gefallen hat).

Ich musste mir außerdem immer wieder ein Kopfschütteln unterdrücken und meinen Mittelfinger zügeln, wenn wir mal wieder an einem Haus vorbeigefahren sind, was quasi mit Trumpplakaten tapeziert war, oder von einem ähnlich belebten Auto überholt wurden. Wenn man die ein oder andere Wahlwerbung im Fernsehen sieht und ein paar Kommentare dazu verfolgt, stecke ich irgendwo zwischen absoluter Fassungslosigkeit und Brechreiz. Es bleibt auf jeden Fall politisch sehr spannend hier!

Ansonsten waren wir von der Landschaft im Nordosten der USA total überrascht und begeistert! Soviel Natur, tolle Wanderungen und ein atemberaubender Indian Summer in einem Gebiet, was bei den meisten wohl nicht ganz oben auf der USA – Reiseliste steht. Daher von uns eine klare Empfehlung, sich das auch mal anzuschauen wenn man beispielsweise ohnehin in New York oder Boston ist. Das Essen war auch dem kanadischen sehr ähnlich, auch vegetarisch immer gut möglich und trotzdem abwechslungsreich. Generell ist die USA noch etwas teurer als Kanada, wir hatten allerdings auch wirklich Pech mit dem Wechselkurs. Das Einzige, was wirklich günstig ist, ist der Sprit 😀!

Unsere große Reise hätte im Endeffekt nicht besser starten können. Wir sind super glücklich und dankbar, dass wir hier so eine tolle Zeit verbringen durften. Wir hatten grandioses Wetter, haben superviel erlebt, ganz viele tolle Menschen kennengelernt und vor allem Kanada auf jeden Fall in unser Herz geschlossen. Nun geht es mit einem lachenden und auch einem weinenden Augen weiter in unser nächstes Abenteuer, mit Spanisch statt Englisch, ohne Mietwagen und wohl noch ein paar Grad wärmer 😊.

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