Die letzten Tage in New Brunswick

Tatsächlich sind mittlerweile unsere letzten Tage in Kanada angebrochen. Wir können noch nicht wirklich glauben, dass wir bereits 5 Wochen unterwegs sind, aber auch nicht wie unglaublich schön die Zeit hier bisher war. Obwohl wir schon viel von Kanada erwartet haben, war es noch um einiges schöner. Das Wetter war (die meiste Zeit) toll, die Menschen, die wir getroffen haben, sind unbeschreiblich herzlich und nett und auch das Essen war deutlich besser als gedacht. Am Liebsten würden wir hier noch viel länger bleiben, aber so war das ja nicht geplant und langsam wird es auch etwas frisch 😀. Jetzt heißt es erstmal die letzten Tage in Kanada in vollen Zügen genießen!

Auf dem Weg nach Albert Mines, wo unser nächstes Airbnb liegt, befolgen wir Johns Rat und nehmen den Sunrise Trail an der Nordküste Nova Scotias entlang. Am Cape George Lighthouse machen wir eine kurze Pause und genießen den Blick auf Prince Edward Island am Horizont. Danach geht es weiter bis nach New Glasgow, wo wir eine Einkaufs- und Muffinpause einlegen. Danach geht es noch ein Stück weiter der Küste entlang und schließlich auf den Highway nach New Brunswick. Da wir genug gesessen haben legen wir noch eine kurze Pause am Hopewell Rocks Provincial Park ein, wo wir ein paar Schritte laufen und die Aussicht auf die verrückten Felsen genießen, die bei Flut einige Meter im Wasser stehen. Anschließend fahren wir noch ein paar Minuten zum Farm Life Studio B&B, wo wir von Ruth und Norman nett begrüßt werden und unser Zimmer beziehen. Von dort blicken wir sogar auf Alpakas, die die beiden besitzen 😍! Besser geht’s ja wohl kaum! Anschließend wird gekocht, heute Gnocchi mit Pilzen, Erbsen und Tofu. Nach der Stärkung verziehen wir uns auf unser Zimmer und informieren uns über die möglichen Unterkünfte in New York City (das wird teuer 🙈).

Der nächste Morgen startet mal wieder mit einem fabelhaften Frühstück! Es gibt Früchte mit Joghurt, Gemüse aus dem Garten, ein Omelett mit allerhand Gemüse und dazu ein paar Bratkartoffeln. Ruth und Norman sind super nett und haben soo viel zu erzählen, dass wir schon wieder 1,5 Stunden am Frühstückstisch sitzen 😀. Danach werden die Alpakas auf die Wiese gelassen, man kann sich ihnen sogar auf ca. 2m nähern. Norman zeigt mir außerdem seine Galerie, er ist ein super begabter Maler und hat einige Kunstwerke ausgestellt.

Gegen 12 machen wir uns dann auch auf den Weg und fahren, wieder ohne eine Wolke am Himmel, zuerst zum Cape Enrage, wo es wieder einen Leuchtturm und einen schönen Strand zu bestaunen gibt. Dann geht es weiter zum Fundy National Parc, wo mal wieder eine Wanderung ansteht. Wir haben uns für den Coastal Trail entschieden der allerdings mehr im Wald ist als an der Küste. Nach der Wanderung halten wir kurz im Buddha Bear Café und trinken einen Kaffee, bevor es schon wieder zurück in Richtung Albert Mines geht. Da es aber schon fast 6 ist, fahren wir direkt zu Rocco’s Cucina, einem italienischen Restaurant, wo wir uns eine Pizza und Pasta teilen. Dann geht es zurück zu Ruth und Norman, wo wir den Abend damit verbringen, unseren Aufenthalt in New York zu planen und endlich eine Unterkunft und einen Parkplatz dort zu buchen.

Am nächsten Morgen werden wir wieder mit einem herrlichen Frühstück verwöhnt. Heute gibt es Waffeln mit Obst und Nutella und dazu Rührei und Bratkartoffeln, suuuper lecker natürlich. Wir quatschen erneut ewig mit Ruth und Norman, verabschieden uns nochmal von den Alpakas und bekommen sogar noch einen Druck von einem von Normans Kunstwerken geschenkt, bevor wir uns schweren Herzens von den beiden verabschieden (🥺)!

Heute fahren wir als erstes noch einmal zu den Hopewell Rocks und diesmal finden wir auch den Weg nach unten (wir mussten Ruth nochmal fragen). Das ist total verrückt, man sieht wie das Wasser die Steine bearbeitet und verrückte Formationen dabei herauskommen. Dann geht es noch einmal in den Fundy Nationalpark, wo wir einen Rundweg aus dem Mooshorn und dem Laverty Falls Trail laufen. Leider ist es heute nicht so sonnig, aber bei dieser Wanderung ist das nicht so dramatisch. Der Weg ist super cool, erst geht es durch den Wald und dann an einem süßen Bach entlang zum Wasserfall. Zwischendurch gibt es die restlichen Waffeln zum Frühstück, ein super Pausensnack. Dann geht es weiter in Richtung USA, wir nehmen aber den Fundy Trail Parkway an der Küste entlang anstatt des Highways.

Leider sind die Ausblicke nicht so berauschend, da die Sonne ja nicht scheint und es außerdem ziemlich diesig ist. Als wir ankommen, sagt uns der Kassierer auch, dass der Park bereits in einer halben Stunde schließt, deshalb haben wir auch nicht wirklich Zeit alles in Ruhe zu erkunden. Den nächsten Stopp legen wir in Saint John im „Vegolution“, einem vegetarischen Restaurant, ein. Dort teilen wir uns einen veganen Döner mit Pommes und ein Fakesteak, was beides super lecker ist! Nach dem Essen fahren wir noch eine gute Stunde nach Saint Stephen, wo wir für unsere letzte Nacht in Kanada noch einmal ein Airbnb gebucht haben.

Dort schlafen wir sehr gut und am nächsten Morgen gibt es nochmal ein entspanntes Frühstück, bevor wir zur Grenze fahren. Leider gibt es ein kleines Problem, ab dem 01. Oktober muss man für die Einreise ESTA beantragen. Davor war es bei der Einreise über den Landweg möglich, einfach ein Formular auszufüllen, jetzt aber natürlich nicht mehr. Wir und unser Einreisevesauch werden dann im System erfasst (das dauert eine halbe Ewigkeit) mit Fingerabdrücken, Fotos etc. Dann müssen wir zurück nach Kanada, von wo aus wir die ESTAs beantragen und auf die Genehmigung warten. 2,5 Stunden, nachdem wir zum ersten Mal an der Grenze ankamen, stehen wir dann wieder da und haben glücklicherweise alle Formalitäten im Vorfeld erledigt (puh!). Allerdings müssen wir dann auch noch einmal mit in das Gebäude kommen, noch einmal Fingerabdrücke nehmen lassen, unser Auto durchsuchen lassen, 12$ zahlen und dann bekommen wir endlich Stempel in unsere Pässe. Nach gut 3 Stunden haben wir es dann auch endlich geschafft und sind in den USA, juhu! 😊

2 Kommentare zu „Die letzten Tage in New Brunswick

  1. Hallo ihr Weltenbummler, heute wollte ich in aller Ruhe den Reisebericht vom letzten mal anschauen, mit dem Laptop, weil die Fotos soo schön sind. Und schwupps kommt schon wieder eine Nachricht. Da habe ich den Abend gut ausgefüllt. Also die Unterkunft mit den Alpakkas das ist ja toll.
    Na hoffentlich geht’s bei der Ausreise aus der USA einfacher.
    Weiterhin viel Freude. Bussi Mama

    Like

    1. Ja des geht hier Schlag auf Schlag! 😏 Ja die Unterkunft war wirklich super, da werden wir uns wahrscheinlich lang dran erinnern.
      Die Ausreise klappt bestimmt besser 😀
      Danke 😘

      Like

Hinterlasse einen Kommentar