Chile im Überblick

Nachdem wir uns im Klaren darüber waren, dass Chile unser Reiseziel für 2018 wird, galt es, das Land und dessen Gegebenheiten kennen zu lernen.
Hier für euch auch die Kurzvorstellung

Salzwüste Atacamawüste Flamingo Chileflagge
Ausflug in die Salzwüste

Geografische Lage
Länge: ca. 4.200km
Breiteste Stelle: 440km, im Durchschnitt weniger als 200km breit
Im Osten ist Chile in weiten Teilen begrenzt durch die Anden, im Westen durch den Pazifik.
Im Norden grenzt Chile an Peru, im Nordosten an Bolivien und im Osten an Argentinien. Zu Chile gehören einige Inseln und Inselgruppen, unter anderem die Osterinsel.

Durch die Lage auf der Südhalbkugel ist der Sommer in Chile von Dezember bis Februar, wohingegen sich die Wintermonate mit dem europäischen Sommer decken.

Chiles Regionen
Chile wird gemeinhin in fünf Zonen unterteilt, die die folgenden Highlights mit sich bringen.
Der große Norden: Von der nördlichen Spitze Chiles bis Copiapo. Im großen Norden befindet sich die Atacamawüste als Touristenmagnet sowie die Städte Iquique und Antofagasta.
Der kleine Norden: Schöne Strände sowie Nationalparks (Valle del Elqui, Très Cruzes und Pan de Azúcar) sowie die Großstadt La Serena
Zentralchile: Rund um die Hauptstadt Santiago de Chile und das wunderschöne Valparaiso, auch die Weintäler in der Nähe Santiagos sind einen Besuch wert.
Der kleine Süden: Erstreckt sich unterhalb von Santiago bis zur Insel Chiloé und Puerto Montt. Der kleine Süden ist sehr grün und birgt vor allem für Naturfreunde viele Abenteuer.
Der große Süden: Südwärts von Puerto Montt bis Feuerland mit der südlichsten Stadt Punta Arenas, vor allem bekannt für die zahlreichen Trekkingtouren im Nationalpark Torres des Paine.

Klima und Reisezeit
Durch die Länge des Landes unterscheidet sich auch das Klima sowie die Reisezeiten in den einzelnen Regionen teilweise sehr stark.
Durch das Wüstenklima ist die Atacamawüste ganzjährig zu bereisen, allerdings wird es im Sommer sehr heiß und die Winternächte sehr kalt. Gleiches gilt für Santiago, auch in der Stadt kann es im Sommer jedoch sehr warm werden.
Auch der kleine Norden kann ganzjährig bereist werden, zum baden ist es jedoch außerhalb des Sommers etwas frisch.
Der kleine Süden ist durch seine Lage deutlich kühler als die nördlicheren Regionen, hier bietet sich eine Reise zwischen Oktober und März an, ab April wird es kühler. Wen das nicht abschreckt, der kann aber auch in der kälteren Jahreszeit die Natur im kleine Süden entdecken.
Im großen Süden ist es zu jeder Jahreszeit sehr kalt und unbeständig, wer hier Trekkingtouren plant sollte dies in jedem Fall bei der Wahl seiner Ausrüstung bedenken. Im chilenischen Sommer herrschen klimatisch die besten Bedingungen, jedoch sind hier auch am meisten Touristen unterwegs.

Kosten
Chile ist kein günstiges Reiseland und nicht vergleichbar mit Asien oder ähnlichen Reisezielen. Sowohl bei Supermärkten, als auch bei Restaurants sowie Unterkünften befindet sich Chile auf einem ähnlichen Preisniveau wie Deutschland, dem sollte man sich bei der Planung bewusst sein. Eine Aufstellung unserer Kosten findet ihr in einem weiteren Beitrag.

Essen und Trinken
Das Essen in Chile ist reichhaltig und Vielfältig. Die chilenische Küche erinnert in manchen Teilen an die spanische oder mexikanische, besonders in Städten findet sich ein ähnliches Angebot wie in Europa. Typisch chilenische Gerichte beinhalten neben Fleisch oder Fisch oft Reis oder Bohnen und Mais. Darüber hinaus gibt es häufig Gerichte, die regional verbreitet sind.

Das Nationalgetränk in Chile ist der Pisco, den man in jedem Restaurant unter anderem als Pisco Sour findet. Über die Landesgrenzen hinweg ist der chilenische Rotwein bekannt, aber auch das Bier lässt sich sehr gut trinken.

Kurzum: In Chile wird man satt, und das gar nicht so schlecht 🙂

Was sonst noch wichtig ist
Chile liegt auf mehreren Erdplatten, weshalb der Vulkanismus in Chile sehr ausgeprägt ist. Was auf der einen Seite unfassbar beeindruckend ist, birgt natürlich auch gewisse Risiken, über die man sich im Vorhinein informieren sollte (Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Tsunamis).

Eine genaue Aufstellung unserer Reiseroute sowie unsere persönlichen Erfahrungen findet ihr im nächsten Beitrag!


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