Pünktlich um 8 kommen wir im Office an. Dort warten wir, bis alle da sind und dann geht es mit dem Jeepney los. In unserer Gruppe sind nur 14 Leute, das ist natürlich super entspannt. Nach einer Stunde Fahrt kommen wir am Hafen an und besteigen unser Boot. Das ist richtig cool, mit viel Platz an verschiedenen Orten und allem, was man für einen solchen Trip braucht. Erstmal gibt es einen kleinen Snack und dann fahren wir eine Viertelstunde zu unserem ersten Schnorchelspot, wo es sogar ein Wrack gibt! Das ist super mit unfassbar vielen bunten Korallen. Da es zuzieht, fahren wir früher weiter als geplant, bevor das Wetter zu schlecht wird. Während der Fahrt lernen wir unsere Mitreisenden kennen und machen es uns auf dem Boot gemütlich. Außer uns sind zwei Paare aus Australien, ein holländisches Paar und noch Solotraveler aus den Niederlanden, Dänemark, der Mongolei und Spanien mit an Bord und daneben noch unsere neunköpfige Crew, die „lost boys“ und Hund Trixie, die mit den Piratenpatroullien den wohl wichtigsten Job erledigt. Als wir an der nächsten Insel ankern, gibt es erstmal Mittagessen. Reis mit viel Gemüse, Gemüsenudeln und Salat. Super lecker! Außerdem gibt es den ganzen Tag Ingwertee, Kaffee und Wasser. Mit Literweise Ingwertee ist die Erkältung sicher auch ratzfatz besiegt.







Nach dem Mittagessen geht es wieder schnorcheln und wir quatschen noch etwas an Deck, bevor wir weiterschippern. Nach einer entspannten halben Stunde an Bord steht unser letzter Stopp an. Wir entscheiden uns wieder fürs Schnorcheln, auch wenn das nicht so sensationell ist wie bei den anderen Stopps. Anschließend geht es eine letzte halbe Stunde zum heutigen Base Camp. Das ist super cool, es gibt Bambushütten, von denen wir uns eine aussuchen können. Die Guides machen dann sogar unsere Betten und hängen Moskitonetze auf, was für ein Service! Nach einer Dusche, etwas Volleyball und einem „Jungle Juice“ (Saft mit Rum) am Strand gibt es Abendessen. Super leckeres Linsencurry mit Reis, für die anderen Fisch und für uns Kochbanane. Danach sitzen wir noch zusammen, tauschen Reisegeschichten aus und lachen ohne Ende. Um kurz vor 10 liegen wir alle platt im Bett, geschafft nach dem ersten Tag aber super froh, dass wir so eine coole Truppe haben.




Am nächsten Morgen wachen wir um halb 7 auf (es ist natürlich hell in so einer Hütte). Dann wird noch etwas entspannt, bis uns die Muschel zum Frühstück ruft. Dort gibt es Melone, Reis, ein Auberginenomelette und Spiegelei. Danach werden schnell Zähne geputzt und es geht zurück aufs Boot, mit dem wir direkt weiterfahren. Nach einer kurzen Fahrt sind wir schon an der ersten Insel für heute, wo wir wieder Schnorcheln. Dort gibt es super viele tolle Korallen und sogar eine Schildkröte! Dann steht uns eine etwas längere Fahrt bevor, bei der wir entspannen und ich etwas Hörbuch höre. Dann wird zu Mittag gegessen, was natürlich auch wieder super lecker ist. Abschließend wird wieder geschnorchelt und es geht ein Stück weiter zum nächsten Schnorchelspot, an dem es unfassbar viele Fische gibt.









Das war es dann auch mit Schnorcheln heute, dafür geht es als nächstes in ein Fischerdorf. Das besuchen wir, schauen uns um und spielen mit den Kindern. Total schön, wie offen die sind und wie sich alle freuen, dass wir da sind. Anschließend legen wir die letzten Meter in unser heutiges Basecamp zurück. Dort gibt es nach einer wohltuenden Dusche und Jungle Juice Abendessen, ein super leckeres Curry mit Kürbis und Frühlingsrollen. Da Sinan Geburtstag hat, gibt es zum Nachtisch sogar noch Kuchen ☺️.









Danach steht ein Highlight unserer Tour an, der Karaokeabend. Dazu muss man wissen, dass die Filipinos und Filipinas wohl nichts lieber tun, als Karaoke singen. Aus jeder Ecke tönt das wahnsinnig laut (und oft auch recht schief). Sogar im Einkaufszentrum wird Karaoke gesungen 😀. Die gesamte Crew singt mit und alle haben einen riesen Spaß, total cool! (und ich weiß, auf wessen Reiseliste die Philippinen jetzt wohl auch stehen, sorry Steffen). Irgendwann verabschiede ich mich ins Bett nach einem langen, supercoolen Tag und kurz darauf ist glücklicherweise auch Ruhe im Karton. Wobei sich die anderen dann noch das leuchtende Plankton im Meer anschauen, da hab ich dann ja doch was verpasst.


Am nächsten Morgen wachen wir schon recht zeitig auf. Entspannt machen wir uns fertig und trinken Tee und Kaffee am Steg, bis es zurück aufs Boot geht. Heute gibt es Frühstück an Bord, und zwar eine halbe Kokosnuss mit Porridge, Banane und Obst. Suuper lecker! Heute fühle ich mich irgendwie nicht so ganz fit, da kommt das gerade recht. Das hat mir ja auch noch gefehlt, kaum wird der Husten endlich besser, kommt eine Magenverstimmung dazu 🙄. Nachdem wir gefrühstückt haben fahren wir noch ein ganzes Stück, bis zum ersten Stopp für den heutigen Tag. Nach einer Runde Schnorcheln soll es eigentlich Mittagessen geben, es zieht aber ganz schön zu, weshalb es zum Essen noch ein Stück weitergeht. Dort esse ich nur etwas Reis und für Marcus gibt es wieder Gemüse und Salat dazu.






Nach einer weiteren Weile auf dem Boot kommen wir an unserem Camp für die nächsten zwei Nächte an. Das ist der Abschluss unserer Reise und sozusagen der zweite Teil. Auf dem Boot hat es uns super gefallen, nach 2,5 Tagen reicht es dann aber ehrlich gesagt auch. Und das Camp ist unfassbar schön! Wir bekommen eine kleine Hütte, wirklich direkt am Strand. Die ganze Anlage ist wunderschön, total idyllisch und einfach ein Traum!




Den Rest des Tages verbringe ich mit einem Hörbuch in der Hängematte, während Marcus schnorchelt und Volleyball spielt. Später geht es noch zum Sonnenuntergang schauen, wo es extra Aussichtstürme gibt, die ein paar Minuten Fußmarsch entfernt sind. Auch da bleibe ich aber lieber in der Hängematte, Kräfte sparen zum gesund werden. Anschließend gibt es Abendessen und gemütliches Beisammensein mit Gitarre, wobei wir uns dann recht früh ins Bett verabschieden.







Am nächsten Morgen schlafen wir aus, ein Traum! Jeder kann hier frühstücken wenn er oder sie wach ist, was den Morgen super entspannt macht. Es gibt einen vegetarischen Burger mit Wassermelone, das beste Frühstück seit langem! Weil ich mich immer noch nicht ganz fit fühle, entspanne ich erstmal in der Hängematte und höre Hörbuch. Zwischendurch mache ich eine Muschelkette, trinke eimerweise Ingwertee und quatsche mit den anderen. Marcus fährt mit einem Kayak zur nächsten Insel, wo man noch besser Schnorcheln kann.


Allerdings fängt es an zu schütten kurz nachdem die Jungs los sind 😀. Sie kommen aber nach rund 2 Stunden wieder zurück, haben das ganze überlebt und das Schnorcheln war super. Dann gibt es wieder Mittagessen, bevor weiter entspannt wird. Außerdem haben wir beide eine Massage gebucht, wo wir uns eine Stunde durchkneten lassen. Danach ist es auch schon wieder Zeit für den Sonnenuntergang und da ich mich endlich nicht mehr so platt fühle, lasse ich mir den heute nicht entgehen. Super schön, mit Gitarre und Gesang, unserer Gruppe und dem Sonnenuntergang.





Beim Abendessen werden wir heute mit einem richtigen Menü überrascht. Es gibt erst eine Sommerolle mit Gemüse, dann eine Kokossuppe, als Hauptgericht Papayasalat, Reis, und so etwas ähnliches wie Yukka. Für die anderen noch Schwein, aber da passen wir natürlich. Zur Feier des Tages gibt es sogar noch einen Nachtisch, Mango Float! Was ein super Abschluss! Dann sitzen wir noch zusammen und haben einen riesen Spaß. Heute ist noch eine andere Gruppe mit ihren Guides gekommen und die Jungs haben so einen Spaß zusammen, das ist einfach herrlich. Ich gehe über eine Stunde später ins Bett als geplant, weil man davon einfach nichts verpassen kann 😀.



Am nächsten Morgen schlafen wir wieder aus und genießen Pancakes mit Obst zum Frühstück. Anschließend schnappen wir uns Schnorchel und erkunden die Unterwasserwelt der Insel. Unser Highlight kommt am Ende, als wir schon fast zurück am Strand sind. Ein riesen Oktopus! Super faszinierend wie er sich zwischen einem Stein und einer Koralle versteckt, man sieht aber super wie er „atmet“ und wenn er sich bewegt sieht man seine Saugnäpfe und Tentakel. Wir schauen eine ganze Weile beeindruckt zu, bis es zurück zum Camp geht. Dort entspannen wir noch etwas, ich knüpfe eine Kette und dann gibt es auch schon wieder Mittagessen, Papayagemüse mit Reis, Salat und Papaya-Frühlingsrollen.






Dann wird auch schon gepackt und wir verlassen Camp Ngey Ngey in Richtung Coron, diesmal mit einem kleineren Boot. Unterwegs gibt es noch zwei Schnorchelpausen, die erste an einem Wrack und die zweite an einem tollen Riff. Leider ist die Sicht heute nicht ganz so super, trotzdem sehen wir nochmal tolle Korallen und Marcus sogar eine Schildkröte. Wir fahren noch eine halbe Stunde mit dem Boot zu einem Hafen etwas außerhalb von Coron. Dort erwarten uns schon zwei Vans, die uns mit dem Bus in die Stadt bringen. Nach einer Stunde Fahrt kommen wir am Tao Office in Coron an, wo wir uns von allen verabschieden.
Anmerkung des Korrektur-Lesers (Marcus): „Ich bin nach wie vor sehr stolz, wie konsequent Jenny jeden Tag unserer fantastischen Reise dokumentiert. Jedoch kommt in dieser nüchternen Zusammenfassung der Fakt, dass diese Expedition der absolute Hammer war, etwas zu kurz. JA im Wesentlichen bestand der Trip aus Essen, Bootfahren, Schnorcheln und Schlafen, aber das ALLES im PARADIES mit einer super coolen Gruppe, größtenteils bestem Wetter und jeder Menge Spaß😍! Definitiv zum Nachahmen geeignet!“
