Ankunft in Auckland und Banks Peninsula

Wir sind endlich angekommen! ☺ Nach gut 30 Stunden Reise betreten wir endlich den lang ersehnten neuseeländischen Boden. Zum Glück ist auch die Einreise kein Problem, der Coronavirus hatte, bis auf Desinfektionsmittel überall, keine Auswirkungen.

Nach der langen Reise waren wir erstaunlich fit, haben aber auf den Flügen auch gut geschlafen. Nach einer knappen Stunde verlassen wir auch schon den Flughafen in Auckland und fahren mit einem Supershuttle zu unserem Airbnb in Parnell. Nach einem Kaffee mit unserem netten Host Sheldon und einer schnellen Dusche geht es los in Richtung Innenstadt. Wir laufen zu Beginn durch einen schönen kleinen Park am Meer und dann durch die Stadt. Im Zentrum angekommen besorgen wir uns zuerst eine SIM-Karte von Spark, sodass wir auch schnell googeln können wo es das nächste Eis gibt 🙂 Nachdem wir das verputzt haben, erkunden wir weiter die Stadt. Auckland an sich beeindruckt uns nicht so sehr, wir laufen allerdings durch einen sehr schönen Park zurück, wo wir einige Crickettrainings beobachten und einen tollen Blick über die Stadt haben.

Nach unserem ausgiebigen Spaziergang essen wir in einem malaysischen Restaurant zu Abend und besorgen uns noch schnell etwas zu essen für das Frühstück am nächsten Morgen, bevor wir kaputt ins Bett fallen und sofort einschlafen.

Gestärkt vom Frühstück geht es am nächsten Morgen gleich auch schon wieder zum Flughafen. Heute fliegen wir nach Christchurch, um unseren Camper abzuholen! Nach einem kurzen Flug mit traumhaften Blicken aus dem Fenster kommen wir auf der Südinsel an und fahren mit dem Shuttle zur Jucy-Station. Wir sind 2 Stunden vor der gebuchten Zeit da, kommen aber sofort dran und unser Camper ist auch schon fertig! Nach einer kurzen Einweisung geht es dann auch schon los. Wir fühlen uns ein bisschen wie Trucker, so weit oben 😀

Als Erstes steuern wir einen Pak’nSave an und decken uns erst einmal mit Lebensmitteln, und allem was man im Camper so braucht, ein. Dann fahren wir zu unserem ersten Campingplatz nach Little Akaloa. Da langsam die Sonne untergeht, warten hinter jeder Kurve traumhafte Ausblicke auf uns. Nach ca. 1,5 Stunden Fahrt kommen wir an, bezahlen unseren Platz und gehen erst einmal 5min zum Strand, um uns den Sonnenuntergang anzuschauen. Unfassbar schön! Allerdings auch sehr kalt, weshalb wir dann schnell wieder am Camper sind. Außerdem haben wir Hunger! (Wer mich kennt, weiß, dass das ein sehr riskanter Zustand ist, der schnellstmöglich beendet werden sollte.) Da es schon dunkel ist gibt es heute auch nur Käsebrote für uns, was zum Glück schnell geht. Dann machen wir schnell das Bett und haben eine sehr angenehme erste Nacht in unserem Jucy Coaster!

Ausgeschlafen geht es am nächsten Tag erstmal ans Frühstück machen! Das klappt super und schmeckt, wir sind bereit für den Tag. Im Anschluss packen wir alles zusammen und machen uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg nach Akaroa. Unterwegs gibt es immer wieder tolle Ausblicke, bei denen wir für ein Foto anhalten. Angekommen am Freecamp in Akaroa ergattern wir einen super Platz, erkunden das schöne Städtchen und brechen zu einer Wanderung zur Stony Bay Peak auf. 806 Höhenmeter später sind wir oben und genießen, nach tollen Blicken unterwegs, auch hier noch einmal den traumhaft schönen Blick auf die Halbinsel und in die unglaubliche Weite. Dann geht es wieder runter, wir beeilen uns weil wir einen riesen Hunger haben. Wieder am Camper angekommen fangen wir sofort an zu kochen, es gibt Nudeln mit Pesto und Käse (heute muss es wieder schnell gehen) und dazu ein paar Möhren mit Aioli. Wir sitzen noch etwas draußen, bis es zu kalt wird und wir uns in unseren Camper kuscheln. Was ein schöner Tag!

Den nächsten Morgen starten wir wieder bei strahlendem Sonnenschein, so kann es gern bleiben! Nach dem Frühstück entspannen wir noch etwas in der Sonne und ich lese endlich den 9. Teil von Game of Thrones zu Ende 🙂

Nachdem alles gespült und verstaut es geht es dann in Richtung Lyttleton, wo Samstags der Farmers Market stattfindet, dessen Besuch sich definitiv lohnen soll. Auf dem Weg dorthin stoppen wir ein letztes Mal an einer schönen Bucht, bevor wir die Banks Peninsula verlassen. Für uns ein toller Einstieg in unseren Roadtrip, so kann es gern weitergehen!