Das Wetter meint es heute leider nicht so gut mit uns, bereits bei der Abfahrt in Chonchi schüttet es wie aus Eimern und das wird nicht besser, auch als wir nach knapp vier Stunden Fahrt in Puerto Varas ankommen. So bleibt uns leider auch das tolle Panorama der Stadt vorenthalten, da die andere Seite des Sees in dichten Wolken hängt. Wir checken in unserem Hostel, dem Compass del Sur, ein und machen uns in unserer Regenmontur auf den Weg ins Zentrum, wo wir erstmal leckeren Kaffee und Kuchen verputzen. Inzwischen kommt auch die Sonne raus und wir beschließen, uns die Stadt etwas anzuschauen. Im Hostel hat man uns das Museo Pablo Fierro empfohlen, was wirklich einen Besuch wert. Der Künstler Pablo Fierro hat dort ein Sammelsurium an Antiquitäten nett angeordnet, besonders bei schlechtem Wetter lohnt sich hier ein kleiner Abstecher. Leckere Tapas essen wir anschließend im „La Barrista“ und haben den Regentag gut hinter uns gebracht.
Der nächste Tag sieht leider nicht besser aus – es regnet immer noch. Lucie, die in unserem Hostel arbeitet wird heute raften gehen und da es ja sowieso regnet, stört das Wasser von unten ja dann auch nicht, so begleiten wir sie kurzentschlossen. Nach dem Frühstück werden wir abgeholt und fahren ein Stück um den Lago Llanquihue, bis wir bei Ko’Kayak angekommen sind. Nach einer kurzen Einweisung schlüpfen wir in Neoprenanzüge und werden zum Rio Petrohué gefahren, wo der Spaß endlich los geht. Durch den Regen ist der Fluss ziemlich wild, wir werden ganz schön nass und springen sogar von einer Klippe in den Fluss. Nach 10km geht es wieder zurück und es gibt warmen Tee, Bier und leckere Empanadas. Ein Mordsspaß und die Jungs von Ko’Kayak haben das wirklich super gemacht. Nach einer warmen Dusche im Hostel geht es für uns nach Frutillar. Der Regen hat leider immer noch nicht nachgelassen, daher gibt es zuallererst Kaffee und Kuchen im „Kuchenladen“ (hier merkt man doch den Deutschen Einfluss sehr deutlich :D). Nach einem sehr kurzen Spaziergang durch das Städtchen trinken wir noch ein Bier in der Bar o’clock, die eine riesige Kuckucksuhr ziert. Anschließend geht es zurück nach Puerto Varas zum Abendessen.




Am Abreisetag zeigt sich auch endlich die Sonne! Nach dem auschecken fahren wir zum Parque Nacional Vicente Pérez Rosalez auf der anderen Seite des Lago Llanquihue. Zuerst schauen wir uns nach einem kleinen Spaziergang eine grüne Lagune an, anschließend wollen wir mit dem Auto zu einem Wanderweg fahren, der in der Nähe der Petrohue Wasserfälle enden soll. Wir finden aber nirgends eine Möglichkeit, das Auto abzustellen fahren wir den Osorno ein weiteres Stück hoch und haben eine atemberaubende Aussicht. Anschlißend geht es für uns noch zu den Petrohue Wasserfällen, wo es zum Glück auch einige kleine Rundwege gibt. Weiter geht es nach Los Ángeles, wo unsere nächste Unterkunft auf uns wartet.



