4. Etappe- Chonchi

Von Ancud geht es dann in einer kurzen Etappe in die Mitte der Insel – nach Chonchi. In der Nähe des Ortes, ziemlich ländlich haben wir für zwei Nächte eine kleine chilotische Cabana gemietet, etwas ganz anderes als die Unterkünfte bisher!

Die Cabana in Chonchi ist auch unsere einzige Unterkunft ohne Frühstück, weshalb wir uns auf dem Weg dorthin mit allem was man so für einen guten Start in den Tag braucht, ausstatten. Das machen wir in Castro, der Hauptstadt Chiloés die führe ihre Stelzenhäuser, die Palafitos, bekannt ist. Die hatte ich mir allerdings noch etwas schöner vorgestellt, wir finden trotzdem ein schönes Café direkt am Wasser, wo wir wieder leckeren Kuchen essen. Wir schauen uns noch etwas die Stadt an und fahren anschließend zu unserer Unterkunft.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen machen wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg in den Nationalpark Chiloé. Hier soll es tolle Wanderwege geben, deren Einstieg wir leider aber nicht finden können. Nach einem langen Ritt mehr oder weniger Querfeldein geben wir auf und fahren zu den Muelles des Almas, dem Dock der Seelen. Nach weiteren 30min Schotterpiste sind wir endlich auf dem Parkplatz angekommen und wandern über Stock und Stein, an vielen Schafen vorbei, zum Meer und dem Mirador, der wirklich sehr schön ist. Auch die Wanderung ist sehr nett, nicht sehr anspruchsvoll aber schön.
Wieder zurück, fahren wir nach Chonchi (was gerade noch klappt mit dem Rest unserer Tankfüllung), schlendern am Meer entlang durch den Ort und essen in einem Restaurant. Chonchi mit seinem Hafen und dem Blick auf das Meer ist nett, aber nichts, was man nicht verpassen kann.

Am nächsten Morgen geht es auch nach einem leckeren Frühstück schon wieder weiter, unser nächstes Ziel ist Puerto Varas.

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