1. Etappe – Concepción

Nach einem langen und anstrengenden Flug kommen wir Nachts in Santiago an. Für die erste Nacht hatte ich ein Hotel direkt am Flughafen gebucht, da wir nur die Nacht in der Hauptstadt verbringen mussten und am nächsten Morgen direkt unseren Mietwagen am Flughafen in Empfang abholen sollten. Nach einer erholsamen Nacht und unserem ersten chilenischen Frühstück brachte uns der Shuttleservice zurück zum Flughafen, wo wir unseren Mietwagen, einen kleinen Chevrolet Spark, den wir sofort „Sparky“ tauften, in Empfang nahmen.

Als erstes Ziel steht Concepción auf unserer Liste. Auf die Stadt kamen wir, da wir als nächstes nach Pucón wollten und Concepción da etwa die Hälfte der Distanz ausmacht. Außerdem wollte ich nach unserer Ankunft möglichst schnell ans Meer und erst einmal in Chile ankommen. Dort sollte es außerdem im November wärmer sein als weiter südlich und der Abschnitt las sich auch im Reiseführer sehr gut.

Nach fünfeinhalb Stunden Fahrt kamen wir schließlich an unserer Bleibe für die nächsten zwei Nächte, dem Hotel D&V Concepción, an. Wir werden super freundlich und herzlich empfangen und beziehen unser Zimmer. Das Auto können wir zum Glück sicher im Innenhof abstellen, da Concepción kein klassischer Touristenort ist, ist auch die Kriminalität hier etwas höher als sonst, weshalb uns der sichere Parkplatz erstmal ein gutes Gefühl gibt.

Anschließend machen wir uns auf den Weg in die Stadt. Erstmal steht das besorgen einer chilenischen SIM-Karte auf dem Plan, was uns leider einiges an Zeit und Nerven kosten sollte. Obwohl ich mich vorab eingelesen hatte, welche möglichen Anbieter es gibt, ist es nicht so einfach eine Prepaid-Karte aufzutreiben. Außerdem muss man diese ja auch noch aufladen und da alles auf spanisch ist, wir natürlich auch kein mobiles Internet haben auch auch Google Translate nicht alle Wörter kennt, die wir benötigen würden ist auch das schwerer als gedacht. 2 Stunden später (okay – zwischendurch gab es ein Stück Kuchen und einen Cappucino) haben wir es endlich geschafft – eine SIM-Karte von Movistar steckt in meinem Handy und etwas Guthaben haben wir auch schon dabei. Wir zahlen pro Woche ein paar Euro und haben dafür 2GB Datenvolumen. Das Guthaben kann man bequem per Kreditkarte oder in vielen Supermärkten und Apotheken aufladen, was auch später in unserem Urlaub alles prima klappt.

Abends essen wir in einem guten peruanischen Restaurant, schauen uns den Sonnenuntergang am Río Bío Bío an und dann fallen wir nur noch ins Bett.

Am nächsten Tag geht es endlich ans Meer! Nach dem leckeren Frühstück im Hotel brechen wir auf nach Tomé, das nordwestlich von Concepción direkt am Meer liegt. Das haut uns allerdings nicht um, so fahren wir noch ein bisschen weiter zur „Playa las Rocas“ und später zum Fischerdorf Coliumo, was beides wirklich wunderschön ist. Ich hatte vorher gegoogelt und man sollte dort auch etwas wandern können, das stellte sich aber leider als Fehlanzeige heraus, so spazierten wir nur etwas am Strand und der Küste umher, was uns allerdings auch tolle Ausblicke auf das Meer und viele Pelikane bescherte, am Ende also trotzdem toll war. Auf dem Rückweg aßen wir in einem Restaurant zu Abend, bevor es wieder zurück nach Concepción ging. Wir stellten das Auto am Hotel ab und wollten uns noch ein paar Ecken der Stadt erkunden. Dort gibt es einige nette Ecken, besonders der Campus ist sehr schön und belebt mit vielen Studenten, hier lässt es sich aushalten. Die restliche Stadt kann man sich anschauen, vom Hocker reißt uns hier allerdings nicht viel. Zum Abschluss des Tages gibt es noch einmal einen schönen Sonnenuntergang am Fluss. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen brechen wir auf Richtung Pucón, wo das erste Highlight unserer Reise auf uns warten sollte.

  • Das Fischerdorf Coliumo
  • Traumhafte buchten an unserem ersten Tag am Meer
  • Beim Spaziergang am Strand gibt es einiges zu sehen.
  • Kleine Äffchen gibt es hier übrigens auch!
  • Wir beobachten Pelikane aus nächster Nähe
  • Zum Abschluss gibt es noch einen tollen Sonnenuntergang

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