Reykjavík und Fazit

Nach einem schnellen Einkauf im Bónus geht es zu unserer Unterkunft am Meer, in der wir die letzten zwei Nächte in Island verbringen werden. Die Unterkunft ist total süß, und fast direkt am Meer! Wir richten uns erstmal ein und kochen unser Abendessen, heute mal wieder Chili sin Carne, so können noch ein paar Reste verwertet werden ☺️. Schmeckt auch wieder sehr lecker! Danach spielen wir noch eine Runde Skyjo und essen Gummibärchen, die müssen schließlich auch weg 🤷‍♀️. Danach gehen Marcus und ich nochmal ans Meer und schauen Nordlichter, trotz der Lichtverschmutzung der Stadt, völlig verrückt! Dann geht’s aber wirklich ins Bett.

Am nächsten Morgen gibts es ein letztes entspanntes Frühstück und dann machen wir uns fertig für die Stadt. Heute mal keine Sportklamotten, ganz ungewohnt 😳. Dann laufen wir los und sind nach einem kleinen Spaziergang am Hafen angekommen. Das Wetter ist heute wieder traumhaft, weshalb alles toll aussieht. Vom Hafen sind wir schnell in der Innenstadt, die total süß ist. Ganz viele kleine bunte Häuser, schnuckelige Cafés, Restaurants und Bars und enge Gassen. Wir steuern erstmal die Hallgrímskirkja an und kaufen uns Tickets für den Turm. Von dem aus haben wir einen tollen Blick auf die Stadt und das Umland.

Danach schlendern wir noch eine Weile durch die Fußgängerzone, bis wir um halb 2 beim Treffpunkt für die Free Walking Tour eintreffen. Dann geht es knapp zwei Stunden durchs Zentrum der isländischen Hauptstadt mit vielem Stopps, bei denen wir allerhand über Reykjavík, Island und die Sprache lernen. Super spannend, damit die Sprache nicht ausstirbt, werden auch neue Wörter direkt übersetzt. Und die Sprache ist sehr einfach und beschreibend, Reykjavík heißt zum Beispiel einfach rauchende Bucht. Außerdem sind hier momentan alle leitenden politischen Ämter von Frauen besetzt, Polizeichefin, Bürgermeisterin von Reykjavík, Präsidentin und so weiter. In Island trägt auch niemand Waffen, nur die Security an der Botschaft der USA. Ist einfach aufgrund der niedrigen Kriminalitätsrate nicht notwendig. Am Besten finde ich, dass Elfenspezialistin ein offizieller Beruf ist 😄. Nach zwei Stunden endet die Tour im Rathaus, wo wir uns kurz aufwärmen können.

Wir sind super durchgefroren, es ist wirklich arschkalt heute 😄.  Zwar sonnig, aber 6° und windig, brrr. Deshalb geht es dann auch in ein Café zum weiteren aufwärmen. Im Sandholt gibt es Kaffee und Kuchen, das haben wir uns verdient nach dem langen Spaziergang. Dann bummeln wir ein Stück weiter durch die Stadt, gehen in ein paar Läden und genießen den letzten Urlaubstag. Dann geht es zu Vegan World Peace zum Abendessen.

Zurück in der Unterkunft packen wir alles wieder an seinen Platz für den Flug und teilen uns noch eine sehr leckere Zimtschnecke. Dann geht es auch schon ins Bett, das wird eine kurze Nacht heute.

Der Wecker klingelt nach einer sehr kurzen und weniger erholsamen Nacht um viertel vor 4. Schon eine halbe Stunde später sitzen wir im Auto zurück zum Flughafen 😔. Nach einem kurzen Tankstopp geben wir um kurz nach 5 ohne Probleme das Auto ab. Dann geht es zur Gepäckabgabe und zur Sicherheitskontrolle, was schon ein paar Minuten später alles erledigt ist. Und so endet unser Urlaub sehr entspannt mit Kaffee und Käsebrot am Gate.

Fazit

Was ein toller Urlaub! Wir hatten ja alle einiges gelesen und Bilder gesehen, aber SO schön haben wir es uns nicht vorgestellt.

Soo viele Highlights in einem Urlaub, völlig verrückt. Von den vielen süßen Unterkünften, traumhaften Aussichten im Auto, tollen Wanderungen, über spektakuläre Wasserfälle, famose Zimtschnecken und natürlich eine erstklassige Reisetruppe. Essen war immer lecker (immer wichtig) und wir sind uns einig, dass wir auch viel Glück mit dem Wetter hatten, wir hatten es noch ungemütlicher erwartet.

Unsere persönlichen Highlights: Für Freddy die Gletscherwanderung, für Marcus der Mulagljufur Canyon (aber alles andere dicht dahinter), Steffen und ich können uns nicht entscheiden 😃, aber die beiden Dinge sind für uns auch ganz weit oben. Und das ist irgendwie auch zu wenig, Nordlichter im Hot Tub schauen ist schon auch irgendwie surreal schön, genauso wie fast alles andere in Island.

Der Urlaub in Zahlen:

Gefahrene Strecke: 4.105km

Gelaufene Schritte: 346.269 (Moschi, einigermaßen repräsentativ)

Gefutterte Zimtschnecken: 10 (zu wenig!)

Gesehene Bagger: ca. 172

Verbrauchte Tofus: 8

Gefrühstückter Skyr: 16kg

Gesehene Schafe und Pferde: SEHR viele

Gesehene Papageientaucher: 0

Nächte mit Nordlichtern: 5 🤩

Ein Kommentar zu „Reykjavík und Fazit

  1. Island klingt wirklich nach einem Reiseziel, das man nicht so schnell vergisst – fast schon wie ein geheimnisvoller Geheimtipp, der einen leise zu sich ruft. Zwischen rauer Natur, magischen Landschaften und dieser besonderen Stille scheint es ein Ort zu sein, der einen tief berühren kann. Man muss ja nicht immer die grossen Klassiker wie eine Costa Rica Reise oder die USA wählen. Manchmal sind es gerade die etwas weniger offensichtlichen Reiseziele, die einen überraschen und Erinnerungen schenken, die man für immer behält. Island gehört ganz bestimmt dazu.

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