Nachdem der Flug und die Bahnfahrt in die Stadt mal wieder reibungslos verlaufen, checken wir in unserem Hotel, dem Park Inn by Radisson, ein. Wir haben einen riesen Hunger, weshalb wir nur unser Gepäck abstellen und uns auf den Weg zu „King Falafel“ machen. Leider schließen die gerade schon (früher als das bei Maps steht), das war wohl nichts. Daher gehen wir ein paar Schritte weiter ins Melacafé. Dort entscheiden wir uns für vegetarisches Mezah, quasi Tapas aus dem mittleren Osten. Zum Glück geht das super fix und ehe wir „Bärenhunger“ sagen können, ist unser Tisch voller Schälchen 😀. Alles schmeckt himmlisch und so gehen wir wenig später pappsatt und glücklich zurück ins Hotel, wo wir müde ins Bett fallen.


Am nächsten Morgen gibt es erstmal ein entspanntes Frühstück, bevor es Richtung Bahnhof geht, wo wir uns für 11 Uhr bei einer Free Walking Tour angemeldet haben. Mit der Gruppe laufen wir durch die Innenstadt und bekommen ein paar tolle Tipps für die verbleibende Zeit in der Stadt. Nach einem kurzen Stopp im Hotel gehen wir dann auch direkt zur ersten Empfehlung, dem Widerstandsmuseum, wo man einiges über die Besetzung der Nazis im zweiten Weltkrieg erfahren kann. Das hat aber leider heute und morgen geschlossen, na toll 😀. Dafür schauen wir uns dann das schöne Rathaus von innen an (das von außen nicht so glänzen kann). Anschließend geht es ins Friedensnobelpreismuseum, wo es neben einer Ausstellung zu Yoko Ono und Narges Mohomadi auch viel über Alfred Nobel und den Friedensnobelpreis an sich zu erfahren gibt.







Danach brauchen wir erstmal eine Stärkung und trinken einen leckeren Kaffee (natürlich mit Zimtschnecke 😎). Auf dem Rückweg ins Hotel besorgen wir Kinokarten für heute Abend und ruhen uns dann kurz aus, bevor es zum Abendessen ins Nordvegan geht. Dort gibt es für mich Lasagne und für Marcus einen Burger, was beides super lecker ist. Als Nachtisch essen wir noch ein kleines Eis, bevor es ins Kino geht, wo wir uns „Poor Things“ anschauen. Ganz praktisch, dass alle Filme hier auf Englisch mit norwegischen Untertiteln gezeigt werden 😀. Der Film ist ganz schön schräg, aber auch sehr lustig. Danach fallen wir dann aber auch platt ins Bett, was ein toller, aber langer Tag.



Am nächsten Morgen geht es nach dem Frühstück wieder zum Holmenkollen, diesmal aber zum Skispringen. Es ist Raw Air, weshalb wir uns sogar Quali und Wettkampf von Männern und Frauen anschauen können. Im Gegensatz zum letzten Wochenende ist es heute ganz schön kalt. Es schneit sogar ein bisschen auf dem Weg 😳. Wir stehen in der Quali und beim Männerspringen direkt hinter dem Bereich, in dem sich die Springerinnen und Springer umziehen, weshalb wir coole Fotos und sogar das ein oder andere Selfie abstauben. Für das Frauenspringen gehen wir nochmal auf die andere Seite mit super Aussicht auf die Schanze. Auch wenn es leider für keinen Podestplatz reicht, war es trotzdem ein richtig cooler Tag.








Mit der Bahn fahren wir bis Grønland (wusste auch nicht, dass das direkt um die Ecke ist) und essen leckere Falafelwraps bei Jamals Falafel. Dann laufen wir zurück und fallen platt ins Bett, das war schön, aber auch ganz schön anstrengend.

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen geht es dann endlich ins Widerstandsmuseum, was super interessant ist. Ganz Norwegen hat sich gegen die Besatzung der Nazis gewehrt, weshalb die sich hier nie wirklich durchsetzen konnten. Als nächstes steht der Vigelandpark auf dem Plan, in dem es allerhand Skulpturen von Vigeland gibt. Passend dazu kommt auch endlich die Sonne raus, ein Traum! Nach einer Runde durch den schönen Park fahren wir mit dem Bus nach Grünerløkka, was ein tolles Viertel sein soll. Erstmal gibt es aber wieder einen Kaffee und die tägliche Zimtschnecke ☺️.






Dann schlendern wir durch das schöne Viertel und genießen die Sonne. In der wollen wir die Oper auch nochmal sehen, weshalb wir wieder einmal zum Fjord laufen. Das lohnt sich, in der Sonne sieht die Oper noch viel schöner aus. Weil wir noch ein bisschen Zeit haben bis es dunkel wird, laufen wir noch in den Ekebergpark. Das ist ein Hügel, von dem aus man einen tollen Blick auf die Stadt hat und wo es außerdem ganz viele Skulpturen verschiedener Künstler gibt. Unser Highlight ist ein Botero, von dem wir schon ganz viel in Kolumbien gesehen haben. Dann geht es zurück in Richtung Hotel mit einem Stopp bei Barcode Street Food, wo wir uns heute für asiatische Nudeln entscheiden. Auf dem Heimweg gibt es noch einen Donut für Marcus und ein Eis für mich, bevor dann leider wieder gepackt wird.









Am nächsten Morgen gibt es zeitiges Frühstück, unser Flug wurde nämlich wegen des Streiks annulliert und wir fliegen jetzt über München zurück und müssen schon 1,5 Stunden früher als ursprünglich geplant am Flughafen sein. Nach einem Abschiedsselfie mit dem Tiger, der früher mal für die gefährliche Großstadt stand, geht es wieder zum Flughafen.
Was für tolle 12 Tage in Norwegen! Wir haben viel weniger gefroren als gedacht und kamen mit unserem Handgepäck super klar und freuen uns jetzt schon auf unsere nächste Reise nach Norwegen.

