Die Fahrt ist super abenteuerlich, wir fahren noch eine halbe Ewigkeit durch Amed, sammeln Leute ein, die dann wenig später wieder aussteigen und Platz für neue machen. Als schließlich alle sitzen, geht es dann auch mit einem Zwischenstopp in Padangbai nach Ubud. Nach gut 4 Stunden Fahrt kommen wir in Ubud an und werden an einem Einkaufszentrum abgesetzt. Da das noch ein ganzes Stück zu laufen wäre, lassen wir uns von einem Gojek zu unserer nächsten Unterkunft, dem Kubu Tropis, fahren. Dort kommen wir um kurz vor 2 endlich an. Wir warten kurz auf unser Zimmer, was dann aber wirklich schön ist. Da wir natürlich mal wieder Hunger haben, geht es nebenan ins Coconut Head für eine Smoothie Bowl und einen Iced Cappucino. Danach stürzen wir uns in den Trubel (hier ist wirklich so viel los, Wahnsinn!) und suchen nach neuen FlipFlops für mich, da mein rechter leider gestern kaputt gegangen ist. Zum Glück finde ich sehr ähnliche (steht nur halt nicht Birkenstock drauf). Das war schonmal erfolgreich. Danach schlendern wir noch an gefühlt hunderten Restaurants und Souvernirläden vorbei und beschließen, zum Monkey Forest zu gehen. Auch dort ist viel los (wie überall hier), aber der Wald ist ganz nett und es gibt wirklich viele Affen, die man aus nächster Nähe betrachten kann. So ganz geheuer ist mir das nicht, die Tiere kommen in meine Komfortzone und die vielen Menschen rundherum machen es auch nicht besser. Trotzdem ein netter Zeitvertreib.






Im Anschluss machen wir uns auf den Weg zum Abendessen, dazu geht es ins Dapur Usada, wo es einen Mix aus indonesischer und ayurvedischer Küche gibt. Das schmeckt suuuper, für mich gibt es heute einen vegetarischen Burger und für Marcus Gobi Masala. Auf dem Rückweg ins Kubu Tropis besorgen wir uns noch Snacks und ein Eis und freuen uns, dass unsere Unterkunft etwas abseits des Trubels ist, durch den wir noch einmal durch müssen. In unserem Zimmer schauen wir uns das (leider enttäuschende) Fußballspiel der deutschen Frauen an, bevor wir nach der letzten Folge Black Mirror auch schon wieder schlafen.



Am nächsten Morgen wird ausgeschlafen! Wir sind irgendwie beide heute etwas unmotiviert, weshalb wir uns nach dem leckeren Frühstück (heute mal wieder Omelette) erneut ins Bett legen. Wir überlegen eine Weile, was wir heute machen und können uns nicht so recht entscheiden. Dann schauen wir noch, wohin wir nach Ubud fahren, wir haben schließlich noch drei Nächte zu verplanen. Wir entscheiden uns für Uluwatu, ganz im Süden von Bali. Das soll nicht ganz so touristisch, aber auch sehr schön sein. Außerdem ist es von dort nicht mehr weit zum Flughafen, was natürlich auch super praktisch ist. Eine Unterkunft zu finden, ist auch hier etwas kompliziert, da super viel schon ausgebucht ist. Spontan in der Hauptsaison auf Bali ist also nicht unbedingt zu empfehlen 😀. Schließlich finden wir aber etwas und springen dann noch einmal schnell in den Pool (also nur Marcus, mir ist es mal wieder zu kalt), bevor wir dann die Stadt unsicher machen. Eigentlich wollten wir heute mit dem Roller los, sind aber etwas antriebslos und gehen erstmal eine Smoothie Bowl essen. Die ist super lecker und der Cappuccino dazu der beste seit langem.



Gestärkt geht es dann zum Campuhan Ridge Walk, ein netter kurzer Spaziergang, bei dem wir immer wieder einen tollen Blick auf Ubud haben. Anschließend geht es weiter zu einem kleinen Weg durch Reisfelder, das ist mega cool! Es wirkt auch etwas spirituell weil man immer wieder Klanghölzer hört und ab und an Kunst ausgestellt wird.






Über den Markt geht es dann zurück nach Ubud, wo wir dann auch schon ein mexikanisches Restaurant zum Abendessen ansteuern. Als wir vor der Tür stehen hat das leider zu, dafür gibt es gegenüber aber indische Küche, was wir ja auch länger nicht hatten. Das Essen ist wirklich super lecker, besonders das Dessert (Mango Phirni, ein Reispudding mit Mango und Kardamom) ist ein einziger Traum. Danach haben wir noch einen Programmpunkt, es geht nämlich in den Pura Dalem Tempel, wo wir Tickets für eine Kecak-Aufführung haben, ein traditionell balinesischer Tanz. Um halb 8 geht es los und da sind ganz schön viele Leute, sowohl auf den Plätzen als auch auf der Bühne. Der Tanz ist wirklich cool gemacht, mit super Kostümen, auch wenn mich die Handlung der Geschichte etwas verwirrt. Am Ende gibt es noch einen Feuertanz, bei dem der Tänzer immer wieder barfuß durch glühende Kohlen läuft, total verrückt!





Nach einer guten Stunde treten wir den Heimweg an, natürlich nicht ohne ein kleines Eis in der Hand. Wieder ein super cooler Tag, vor allem dafür, dass wir heute eigentlich keine Erwartungen hatten.
Am nächsten Morgen steht mal wieder ein Programmpunkt an, daher gibt es schon vor halb 9 Frühstück. Dann nehmen wir unseren Roller für heute in Empfang und fahren gut 20 Minuten in Richtung Norden zu Kuber Bali Adventure. Dort haben wir eine Quadfahrt gebucht, der zweite Teil von Marcus Geburtstagsgeschenk. Leider regnet es etwas, was es etwas ungemütlich macht, passt aber ja zum Quad fahren 😀. Wir warten ein paar Minuten, bevor wir auch schon Gummistiefel und Helme bekommen, eine kurze Einweisung erhalten und dann auf unsere Quads springen. Es geht auch direkt los und wir fahren eine mega schöne und abwechslungsreiche Runde mit Matsch, schlechten Straßen (hier freut man sich mal drüber), durch Reisfelder, Wald, einen Bach mit Wasserfall und das Highlight, einen Tunnel. Wir haben beide einen riesen Spaß und kommen nach einer guten Stunde überglücklich wieder am Startpunkt an. Dort kann man sogar duschen (macht auch Sinn) und bekommt noch ein Sandwich mit Ei und Pommes. Definitiv ein super cooler Vormittag!





Wir gönnen uns noch einen Kaffee und ein leckeres Eis, bevor es weiter zum Pura Gunung Kawi geht, einem sehr alten Tempel, wo einige Könige begraben sind. Dazu gibt es riesige Schreine im Fels, die aus dem 11. Jahrhundert stammen. Außerdem gibt es viele Zeremonienplätze, Wasserfälle und Reisfelder, super schön! Es dauert eine ganze Weile bis wir das riesige Gelände erkundet haben und sind total begeistert. Nachdem wir alle Stufen wieder erklommen haben (davon gab es ganz schön viele), geht es zu den Tagallalang Reisterrassen.









Die sind super bekannt (aus gutem Grund), daher gibt es einige Restaurants und es ist einiges los. Nach ein paar Minuten in den Reisfeldern sind wir aber auch schon wieder die einzigen und wandern durch die vielen verschiedenen Reisterrassen. Der Ausblick ist traumhaft, auch wenn es leider immer wieder leicht regnet. Nachdem wir eine große Runde gedreht haben, fahren wir zurück in Richtung Ubud ins „Warung Avocado“. Nach einer Portion Nachos mit Guacamole als Vorspeise gibt es für mich Avocado mit Hummus und Salat und für Marcus einen Burger mit Avocado. Dabei gibt es statt des Brötchens eine ganze Avocado, das sollte man generell einführen 😀. Beides ist suuuper lecker und vor allem mal viel Avocado (die ist hier nämlich fast immer aus).





Danach fahren wir zurück ins Kubu Tropis, geben unseren Roller ab und laufen noch einmal um die Ecke in den Supermarkt, wo wir uns noch Eis besorgen.
Am nächsten Morgen ist schon wieder Abreisetag. Erstmal gibt es aber noch leckeres Omelett zum Frühstück und dann laufen wir nochmal ins Zentrum auf den Markt. Dort erstehe ich eine neue kurze Hose (eine muss dringend ersetzt werden) und Marcus eine Kette mit einer Schildkröte.


Auf dem Rückweg gibt es noch ein Eis und pünktlich um 12 werden wir am Kubu Tropis abgeholt. Diesmal gab es keinen Shuttle, weshalb wir mit einem Taxi zu unserem letzten Stopp auf Bali düsen, nach Jimbaran. Eigentlich wollten wir nach Uluwatu, aber dort waren tatsächlich alle Unterkünfte ausgebucht. Mit dem Roller ist es aber nicht weit, daher ist das nicht schlimm. Nach knapp zwei Stunden Fahrt kommen wir an und beziehen unser Zimmer. Zur Begrüßung bekommen wir Saft und etwas Obst, wozu wir uns noch einen Cappuccino gönnen. Dann geht es noch einmal kurz in den Pool, bevor wir uns um einen Roller für morgen kümmern und im Resort zu Abend essen.


Der nächste Morgen startet mit einem super leckeren Frühstück vom Buffet. Das hatten wir auch ewig nicht, daher genießen wir die Vielfalt und schlagen uns die Bäuche voll. Anschließend holen wir unseren Roller ab und düsen direkt los, als erstes zum Balangan Beach. Der ist super schön und man kann oben auf eine Klippe laufen, von der man eine herrliche Sicht hat. Erinnert ein bisschen an Nusa Penida mit den Felsen und den wunderschönen Felsen dazwischen.





Im Anschluss geht es zum Dreamland Beach. Der ist auch super schön, wir laufen am Strand entlang, zum Baden überzeugt es uns aber nicht so ganz, deshalb geht es zurück zum Roller. Dort stellen wir leider fest, dass mein Helm geklaut wurde. Na super! Wir haben trotzdem Hunger und fahren ein paar Minuten zu „mensa“, wo wir mal wieder leckere Smoothiebowls verputzen.


Anschließend geht es weiter zum Suluban Beach, der auch super schön ist. Der Strand ist zwar nur sehr klein, aber dafür zwischen Felsen und es gibt ganz viele Restaurants, von denen aus man wunderbar die vielen Surfer beobachten kann. Daher setzen wir uns bei einer frischen Kokosnuss auch noch einmal, und schauen den Wellenreitenden zu.





Ein letzter Strand steht dann für heute noch auf der Liste, der Nyang Nyang Beach. Nach 10 Minuten Fahrt kommen wir an und sind etwas enttäuscht, alle anderen Strände heute waren schöner 😀. Außerdem merken wir, dass wir beide Sonnenbrand haben, und das obwohl wir uns super eingecremt haben. Liegt vielleicht an der indonesischen Sonnencreme. Wir setzen uns also nur kurz in den Schatten und beschließen, in den nahe gelegenen Tempel zu fahren, der super schön sein soll. Das hat sich aber scheinbar rumgesprochen, es ist ganz schön voll. Der Tempel liegt (wie soll es auch anders sein) auf einer Klippe und man kann entlang der Felsen in Richtung Norden und in Richtung Süden laufen, von wo aus man dann auf den Tempel schauen kann. Wirklich schön, aber durch die vielen Touristen und vielen Affen (die schon einige Brillen und Mützen ergattert haben), nicht wirklich entspannt. Da wir Hunger haben, schauen wir dort nicht den Sonnenuntergang, sondern fahren weiter ins Road Trip, wo wir zu Abend essen. Nach Brokkoli mit Knoblauch gibt es für mich Chili und für Marcus Lasagne und Quinoabällchen. Zum Dessert gibt es dann auch noch Schokokuchen und einen Brownie, heute lassen wir es uns gut gehen 😀. Nach der leckeren Stärkung geht es dann wieder zurück ins Argya Santi, wo wir unter die Dusche springen und ins Bett fallen.







Am nächsten Morgen genießen wir wieder ein üppiges Frühstück, bevor wir unsere Wäsche zur Laundry um die Ecke bringen und mir einen neuen Helm besorgen. Heute geht es zuerst zum Garuda Wisnu Kencana, wo es einige heilige Statuen gibt, u.a. eine riesige Statue des Gottes Vishnu. Im Ticket inklusive sind außerdem einige balinesische Tanzvorführungen. Die erste ist kurz nachdem wir ankommen, daher schauen wir uns die gleich an.





Anschließend wünschen wir uns etwas am Wunschbrunnen und laufen weiter zu den Statuen. Die sind wirklich riesig (die größte haben wir sogar schon vom Flughafen aus gesehen). Nachdem wir uns alles angeschaut haben, geht es erstmal etwas essen. Im Vespa Café verputzen wir die beste Smoothie Bowl seit langem und einen leckeren Cappucino dazu.






Danach geht es zum Thomas Beach, wo wir noch einmal in die Fluten springen wollen. Der Strand ist wieder schön und diesmal klappt es auch mit dem Baden, die Wellen sind nicht zu hoch und das Wasser herrlich. Nachdem wir uns den ganzen Strand angeschaut haben, geht es schnell zum Supermarkt und dann zum Abendessen ins „chickpea“ ein veganes Restaurant. Nach leckeren Gemüseteigtaschen gibt es für mich eine Falafel Bowl und für Marcus einen Sushi Burrito. Das schmeckt alles wahnsinnig lecker, nur die Desserts sind leider aus. Dafür gibt es dann aber natürlich ein Eis im Supermarkt, ohne geht’s ja nicht.



Am nächsten Morgen gibt es ein letztes Mal das üppige Frühstück vom Buffet. Dann bringen wir unseren Roller zurück, holen die gewaschene Wäsche ab und packen mal wieder. Bis wir auschecken müssen lungern wir noch etwas im Zimmer rum und ich habe sogar noch Zeit für ein kurzes Workout 😎. Um 12 Uhr checken wir aus, springen in den Pool und essen noch einmal Mie Goreng. Um 3 werden wir dann schließlich abgeholt, fahren zum Flughafen und checken ein. Das geht alles super fix und um 4 sitzen wir schon mit einem Cappucino in der Hand am Gate. Super verrückt, jetzt geht es schon zu unserem letzten Stopp (wenn man Bangkok nicht mitzählt). Dafür freuen wir uns total auf 10 Tage tauchen und Inselhopping in Raja Ampat zum Abschluss. Um halb 6 soll eigentlich das Boarding starten, kurz vorher kommt aber eine Durchsage, dass der Flug Verspätung hat, daher gehen wir zu Pizza Hut und essen noch eine Kleinigkeit zu Abend. Um kurz vor halb 9 geht es dann endlich durch das Gate und natürlich müssen wir jetzt auch noch mit dem Bus zu unserem Flugzeug. Wenn schon zu spät, dann wenigstens richtig 😀. Um kurz nach 9, und damit gut 3 Stunden zu spät, rollen wir dann endlich in Richtung Startbahn und fliegen nach Jakarta. Knapp 2 Stunden später sind wir auch schon da und holen unsere Rucksäcke vom Gepäckband, um sie ein Stockwerk weiter oben wieder abzugeben. Wir sind Ruckzuck durch die Sicherheitskontrolle und am Gate (nichts los, mitten in der Nacht). Diesmal startet das Boarding auch pünktlich, auch wenn wir schon wieder mit dem Bus zum Flugzeug fahren. 4 Stunden später landen wir um kurz nach 6 in Sorong (zum Abschluss gibt es auch nochmal eine andere Zeitzone), wo wir direkt am Flughafen abgeholt werden. Unser Fahrer Cece bringt uns zu einem Restaurant, wo wir erstmal ein leckeres Frühstück bekommen und warten, bis die Fähre um 9 Uhr fährt. Mit der geht es 2,5 Stunden nach Waisai, wo wir dann in ein kleineres Boot umsteigen, dass uns auf die Insel Kri bringt. Dort kommen wir um kurz vor 1 an, was ein langer Reisetag.
