Heute geht es für uns nach Hause. Nach einem letzten, leckeren Frühstück packen wir unsere restlichen Sachen zusammen und fahren in Richtung Stirling. Heute ist das Wetter auch wieder schlechter, im Auto fängt es dann auch (mal wieder) an zu regnen. Deshalb beschließen wir, ohne großen Umweg nach Stirling zu fahren. Dort angekommen, schauen wir uns das Castle von außen an (vom Friedhof aus hat man eine super Sicht). Anschließend schlendern noch etwas durch die verregnete Innenstadt und besorgen noch ein paar Souvenirs. Nach einem Kaffee und einem letzten Stück Carrot Cake (den werden wir definitiv vermissen!) geht es dann auch schon wieder auf die Autobahn und zum Flughafen.
So schnell gehen 3 Wochen vorüber, was für eine tolle und abwechslungsreiche Zeit!
Besonders für Natur- und Wanderbegeisterte ist Schottland ein traumhaftes Reiseziel. Auch die Entscheidung für den Mietwagen und unsere Route fanden wir ziemlich gut, am besten hat uns die Nordküste gefallen. Hier hätten wir gerne etwas mehr Zeit gehabt. Isle of Skye würden wir im Nachhinein gern durch die Isle of Mull oder eine andere Insel ersetzen, da es uns dort, gerade nach der Einsamkeit im Norden, einfach zu voll war. Trotzdem hat die Insel natürlich ihre Reize.
Alles in allem solltet ihr für einen Schottlandurlaub mindestens 2 Wochen einplanen, wenn man auch vernünftig wandern möchte. Je länger, desto mehr sieht man natürlich. Eine Lieblingswanderung hatten wir in der Form tatsächlich nicht, dafür waren es zu viele schöne Etappen und auch ganz verschiedene.
Auch das schottische Wetter hat uns positiv überrascht. Es hat zwar viel geregnet, aber man wird mit der Zeit entspannt und nimmt es einfach so hin. Eine gute Regenjacke, warme Kleidung und Wanderschuhe sind natürlich trotzdem die ersten zwei Punkte auf einer Schottland-Packliste. Damit ist man aber eigentlich für alles gewappnet und es kann nicht mehr viel schief gehen 🙂
Ein Highlight waren für mich definitiv die Schotten. Wir haben auf unserer Reise so wahnsinnig viele nette und hilfsbereite Menschen kennengelernt, nach der Landung in Deutschland hatten wir direkt wieder einen kurzen Kulturschock. Auch wenn man sie nicht immer sofort versteht, ist Schottland schon allein wegen seiner Einwohner eine Reise wert. Dass man bei Buchungen über Airbnb auch gleich noch eine Menge Geld spart ist natürlich ein weiterer Vorteil. Wir werden bestimmt noch einmal wiederkommen!





Ein Kommentar zu „Stirling und ein kurzes Fazit“